Sarah Fischer, Mongolei-Expertin In Bayern und der Mongolei zuhause
Geboren ist Sarah Fischer in Deutschland, doch sie weiß nicht, woher sie stammt. Eine Woche nach der Geburt gibt ihre Mutter sie zur Adoption frei, auf der Suche nach ihren Wurzeln bereist sie die Welt - und kommt schließlich an, in der Mongolei. Dort und in Bayern fühlt sie sich zu Hause.
Ihre Mutter ist eine in Deutschland arbeitende asiatische Krankenschwester. Eine Woche lang stillt sie ihre Tochter, dann gibt sie Sarah an Pflegeeltern. "Wo komme ich her? Wo bin ich zu Hause?" Diese Frage treibt Sarah um, sie reist zwei Jahre quer durch Asien, finanziert sich durch Gelegenheitsjobs. Aber Heimatgefühle hat sie nirgends, dafür immer das Gefühl, nicht hierhin zu gehören. Bis sie in die Mongolei kommt. Hier sprechen sie mongolische Passanten an und wundern sich, dass sie nichts versteht.
Die emotionale Heimat
Die Mongolei wird für Sarah Fischer zur emotionalen Heimat, lange Aufenthalte prägen ihr Gefühl. Inzwischen hat sie aber auch über einen Gentest herausgefunden, dass ihre Mutter wohl von den Philippinen stammt. Ein Land, das nicht mehr Gefühl in ihr ausgelöst hat als China, Japan oder Korea...
Das Oktoberfest und der Mann fürs Leben
In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Sarah Fischer aber nicht nur von ihrer Suche nach den Wurzeln, sondern warum sie in München am glücklichsten ist: Hier gibt es das Oktoberfest. Hier hat sie ihren Mann kennengelernt. Und hier hat sie im Dezember eine gesunde Tochter zur Welt gebracht.

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