Bayern 2 - Eins zu Eins. Der Talk

Reza Hajatpour, Islamwissenschaftler Beteiligt sich am interreligiösen Dialog

Seit dem vergangenen Herbst ist er Professor für "Islamisch-Religiöse Studien" an der Universität Erlangen-Nürnberg: Reza Hajatpour. Begonnen hat er seine religiöse Ausbildung im Iran in den 70er Jahren. Doch in den Wirren der Khomeini-Revolution musste er wegen zu liberaler Ansichten das Land verlassen.

Stand: 17.01.2013
Reza Hajatpour | Bild: BR

Seine Erfahrungen aus dieser Zeit hat er in der autobiografischen Erzählung "Der brennende Geschmack der Freiheit" veröffentlicht. In Deutschland erhielt Reza Hajatpour zwar Asyl, erlebte aber auch die Tristesse des Alltags in einer Asylunterkunft, anfangs mit wenig Möglichkeiten zur intellektuellen Auseinandersetzung.

Faszination Exilliteratur

Erst nach einigen Jahren konnte Reza Hajatpour in Deutschland ein Studium aufnehmen. Besonders fasziniert war er von der deutschen Exilliteratur, in der sich seine eigenen Erfahrungen zu spiegeln schienen. Seither ist er ein aufmerksamer Beobachter des Umgangs mit Fremden in Deutschland und beteiligt sich am interreligiösen Dialog.

Der mühsame Weg in Deutschland

In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Martin Wagner erzählt der 54-jährige von Kindheit und Jugend im Iran, über seinen mühsamen Weg in Deutschland und über seine Sicht auf die aktuelle Islam-Debatte. Und auch von den ersten Monaten als Universitätsprofessor in Erlangen wird er berichten können.


3