Bayern 2 - Eins zu Eins. Der Talk

Reinhard Kardinal Marx Erzbischof von München und Freising

Als Papst Benedikt ihm vor dem Altar im Petersdom das purpurrote Birett aufsetzt, macht er den Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, zum Kardinal. Und damit zu einem der wichtigen Männer der katholischen Kirche.

Stand: 06.08.2012
Reinhard Kardinal Marx | Bild: BR/Max Hofstetter

Er ist ein volksnaher Mann Gottes, einer, der unübersehbar und mit seinem tiefen Bass auch unüberhörbar ist: Kardinal Reinhard Marx. Unüberhörbar auch deshalb, weil er etwas zu sagen hat, zu den Themen dieser Zeit. Egal, ob es um den Zölibat geht oder um die Missbrauchsaffären, um die Kirchensteuer oder das Engagement von Laien - der Münchner Kardinal hat eine dezidierte Meinung. Und Reinhard Marx hat seine eigene Version von "Das Kapital" geschrieben, einen Bestseller, ein Plädoyer für den Menschen. Seine These: Ein Kapitalismus ohne Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit hat keine Moral und auch keine Zukunft.

Über Glauben und Zweifeln

Genauso aber wie der Kardinal über die drängenden Probleme der Zeit spricht, führt er in "Eins zu Eins. Der Talk" ein sehr offenes Gespräch über seinen ganz persönlichen Glauben und auch über seine Zweifel. Und er verrät bei Gastgeberin Stephanie Heinzeller, dass auch ein Reinhard Marx Schwächen hat: Als junger Priester hatte er sich ganz fest vorgenommen, nicht mehr zu tanzen. Doch als bei ihm zu Hause beim Schützenfest die erste Musik spielte, konnte er nicht mehr sitzen bleiben.


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