Jürgen Schulz, Stifter Hilfe und Beistand für Verzweifelte
Jürgen Schulz verlor 1982 seinen kleinen Sohn Björn, der an Leukämie litt. Doch statt an dem Verlust des einzigen Kindes zu verzweifeln, schauten er und seine Frau nach vorn und gründeten die "Björn-Schulz-Stiftung", die dieses Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum feiert und heuer von der Aktion "Sternstunden" des Bayerischen Rundfunks unterstützt wird.
Nachdem Jürgen Schulz und seine Frau ihr erstes Kind kurz vor der Geburt verloren hatten, war Björn - der 1975 zur Welt kam - ein Geschenk, ihr "Goldschatz", wie er sagt. Sieben Jahre später starb der Sohn. Das Leid von Eltern, die ihr Kind zu Grabe tragen müssen, das ist sicher ein unermessliches. Doch wie schlimm die Zeit davor ist, vor der Diagnose, während der Therapien - mit all den Hoffnungen und Ängsten - das behalten viele Familien für sich. Umso wichtiger, dass es Stiftungen und Organisationen gibt, die betroffenen Eltern helfen. Die "Björn-Schulz-Stiftung" ist eine davon. Und Jürgen Schulz ist eben ein Mensch, der am eigenen Leibe erfahren hat, wie belastend ein solcher Schicksalsschlag ist.
Die eigene Kindheit in den Kriegsjahren
Im Gespräch mit Daniela Arnu in "Eins zu Eins. Der Talk" spricht der 72-Jährige über aktuelle Stiftungsprojekte wie den "Irmengard-Hof" am Chiemsee, aber auch von seiner eigenen Kindheit ohne Vater, darüber, wie seine Mutter ihn im und nach dem Krieg als Näherin durchbrachte und davon, wie sehr es ihm Freude und Spaß macht zu helfen, obwohl für viele Krankheit und Tod nur traurig sind.

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