Gert Heidenreich, Schriftsteller und Sprecher Sein Leben: Philosophie und die schöne Künst
Adolf-Grimme-Preis, Schwarzafrika, Kriminalroman, Malerei, der Schriftsteller und Hörbuchsprecher Gert Heidenreich vereint all diese Dinge in einer Person. Und einen neuen Krimi hat er auch geschrieben, wieder mit Hauptfigur Alexander Swoboda, dem ehemaligen Kommissar und Künstler, der diesmal einen Serienmörder jagen muss.
Die Stimme erkennt man, keine Frage. Wer wenigstens gelegentlich Fernsehen schaut und Radio hört, hat das dunkle Timbre längst im Ohr und erkennt sie immer wieder. Nicht zuletzt genau wegen dieser besonderen Stimme hat Heidenreich auch "Der Herr der Ringe" eingelesen.
Der Weg vom Journalisten zum Schrifsteller
Geboren wurde der Sohn eines Forstzoologen und Entomologen und einer Lehrerin in Eberswalde in Ostdeutschland. Er entschied sich aber schnell für die schönen Künste und studierte Germanistik, Philosophie, Soziologie und Theatergeschichte in München und arbeitete zunächst als Journalist. Seit Mitte der 80er-Jahre arbeitet er vorwiegend als Schriftsteller und Krimiautor.
Eine gute Stimme allein genügt nicht
Die Theater- und Fernsehzeit
Einen Namen machte sich Gert Heidenreich zunächst vor allem als Dramatiker. Seine Theaterstücke, die teilweise auch fürs Fernsehen verfilmt wurden, greifen überwiegend kritische Themen der Zeit auf und kreisen um die jüngste deutsche Vergangenheit und Gegenwart. Wie beispielsweise "Strafmündig" über einen in gesellschaftlichen Widersprüchen gefangenen 17-Jährigen, der scheinbar ohne Grund seinen Vater ermordet.
Und immer wieder Frankreich
Für seine Arbeit bekam er zahlreiche Auszeichnungen, wie den Adolf Grimme Preis, den Literaturförderpreis der Stadt München, den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar oder den Marieluise-Fleißer-Preis. Er ist seit vielen Jahren Mitglied im PEN Club, dem er auch als Präsident einige Jahre vorstand, und Mitglied in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht er mit Moderatorin Ursula Heller über Serienkiller, seinen neuen Roman und erklärt, warum er so gerne in Frankreich ist.

Wetter

