Corinna Ponto, Tochter eines RAF-Opfers Konfrontation mit dem Mord
Sie ist die Tochter des von der RAF ermordeten Bankiers Jürgen Ponto. Über die Ereignisse und den Tag, der alles veränderte, hat sie jetzt ein Buch geschrieben - zusammen mit Julia Albrecht, der Schwester von Susanne Albrecht, der Mörderin von Jürgen Ponto.
Die Geschichte des deutschen Terrorismus und der RAF ist eng verknüpft mit der Biografie von Corinna Ponto. Der 30. Juli 1977 war wohl der schwärzeste Tag in ihrem Leben. Ihr Vater wurde von einem Kommando der "Rote Armee Fraktion" nach einem missglückten Entführungsversuch erschossen. Die Frau, die den Mördern den Weg freimachte, war Susanne Albrecht. Bis heute leiden beide Familien unter den Folgen dieses Mordes. Nach vielen Jahren des Schweigens hat sich Julia Albrecht, die kleine Schwester von Susanne, an Corinna Ponto gewandt. Aus der vorsichtigen Annäherung der beiden Frauen entstand nach einiger Zeit und vielen Treffen ein Buch. Corinna Ponto und Julia Albrecht sind jetzt so etwas wie Freundinnen.
Das gute Verhältnis zu Michael Buback
In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Corinna Ponto mit Moderator Achim Bogdahn darüber, warum sie ihren Kindern immer erzählt hat, dass der Großvater bei einem Unfall ums Leben kam. Und warum sie heute mit Michael Buback, dem Sohn des von der RAF ermordeten Siegfried Buback, ein so gutes Verhältnis hat.

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