Felix Finkbeiner, Umweltaktivist Keine Angst vor großen Herausforderungen
Er sprach mit Kronprinz Felipe von Spanien, sprach vor den Vereinten Nationen und hält Hunderte von Vorträgen im Jahr. Und er ist 15 Jahre alt. Felix Finkbeiner ist Schüler und hat vor fünf Jahren seine eigene Umweltorganisation gegründet. Er kämpft für ein besseres Leben – wir senden dieses Gespräch aus dem Jahr 2011 in der Radio Revue zum Thema "Wie wir leben wollen".
Als neunjähriger Schüler sollte er ein Referat über Klimaschutz halten und hörte damals von einer Frau, die in 30 Jahren 30 Millionen Bäume gepflanzt hatte. Er mobilisierte daraufhin seine Klasse, auch Bäume zu pflanzen und wurde schließlich von seiner Direktorin gebeten, doch auch an anderen Schulen für seine Idee zu werben. So entstand seine Organisation "Plant-for-the-Planet", für die er schon in die USA, nach China, Japan, und in viele EU-Länder gereist ist, um Vorträge zu halten und Menschen für seine Idee zu gewinnen.
Klimakrise als Herausforderung
Mittlerweile hat "Plant-for-the-Planet" über vier Millionen Bäume gepflanzt. Kinder aus aller Welt haben sich Felix’ Organisation angeschlossen. "Wir Kinder wissen, dass unsere Zukunft in großer Gefahr ist. Unsere Generation sieht mit der Klimakrise der wahrscheinlich größten Herausforderung ins Auge, die es je gegeben hat“, sagte Felix. "Wir Kinder werden selbst aktiv, da wir das Vertrauen in die Erwachsenen verloren haben. Wir trauen euch nicht mehr zu, dass ihr das Klimaproblem lösen werdet." Wer jetzt denkt, Felix Finkbeiner ist das gedrillte Kind ehrgeiziger Eltern, täuscht sich. Der 15-Jährige ist, wenn er nicht gerade in Sachen Klimaschutz unterwegs ist, so normal wie jeder andere Schüler. Er spielt Fußball, fährt gerne Fahrrad und hat als Haustier eine Landschildkröte, die gerne mal ausbüchst.
Der Auftritt bei der Uno
In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht er mit Moderator Stefan Parrisius über die Klimabilanz von Flugreisen, seinen Auftritt bei der UNO und die alltäglichen Probleme, mit denen Heranwachsende so zu kämpfen haben. Bilanz für die Redaktion: eines der besten Gespräche aus "5 Jahre 'Eins zu Eins. Der Talk'".

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