Seit 1985 ist Gabriele Weishäupl für die Präsentation Münchens im Einsatz.
Gabriele Weishäupl Münchner Tourismus-Chefin
Seit 25 Jahren dreht Gabriele Weishäupl als Münchner Tourismus-Chefin das Wiesn Rad. Im März scheidet die dienstälteste Fremdenverkehrsdirektorin Deutschlands aus ihrem Amt und sagt: "Behutsam, mit sensiblen Händen, muss dieses Erbe der Volksfestkultur in die Zukunft getragen werden".
Als sie 1985 ihre Stelle antrat, feierte das Oktoberfest 175 Jahre. "Ich kam damals als PR-Leiterin von der Münchner Messe und wurde auf der Wiesn in einen Strudel gezogen, wie ich ihn zuvor noch nie erlebt hatte. Das war wie ein Eintauchen in eine andere Welt. Anfangs lief ich erst mal mit einem Wiesn-Plan umher, um mich zu orientieren. Über so manche Zustände war ich richtig schockiert".
Die parteilose Frau
1989 war das 200-Jahre-Jubiläum des Englischen Gartens ein weiteres Großereignis, das in ihre Amtszeit fiel. Die konnte sie nicht krönen mit den Olympischen Winterspielen 2018 - da war München bei der Bewerbung am Ende chancenlos gegen das südkoreanische Pyeongchang.
40 männliche Mitbewerber
In "Eins zu Eins. Der Talk" verrät Gabriele Weishäupl, wie es ihr 1985 gelungen ist, sich als parteilose Frau gegen 40 männliche Mitbewerber durchzusetzen und Münchner Tourismusdirektorin zu werden. Sie verrät auch, warum Sie Dirndl gar nicht so mag und die Frage nach der Zahl ihrer Dirndl noch viel weniger.

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