Bernhard Fricke, Umweltaktivist Nicht nur ehemaliger Stadtrat
"Die Welt hat es verdient, dass wir uns mehr für sie einsetzen", sagt der Anwalt, Psychotherapeut und ehemalige Münchner Stadtrat Bernhard Fricke und das verwirklicht er auch mit seiner Bürgerrechtsbewegung "David gegen Goliath" - die Wiederholung dieses Talks im Sommerradio.
Er wollte das Lachen im Öffentlichen Dienst verordnen, besetzte über Tage hinweg einen Baum in der Münchner Innenstadt. Er wurde belächelt, aber auch gebraucht – in der Regenbogen-Koalition Mitte der 90er hielt seine Stimme den Münchner Oberbürgermeister Christian Ude an der Macht.
Ein "Enfant terrible"
Bernhard Fricke war schon immer ein politischer Mensch - und das ohne jemals Mitglied einer Partei gewesen zu sein. Lange hat der Anwalt und frühere Journalist mitgemischt in der Münchner Politik, und mit seinen spektakulären Aktionen als "Enfant terrible" des Münchner Stadtrats für Schlagzeilen gesorgt. Heute hat sich der 60-Jährige aus dem aktiven politischen Leben zurückgezogen - in seine Kanzlei mit psychotherapeutischer Beratungspraxis in München und auf seine Arche im Chiemgau, wo er sich mit seinen Tieren seinen Lebenstraum verwirklicht hat.
Höhe- und Tiefpunkte im Münchner Stadtrat
In "Eins zu Eins. Der Talk" sprach Bernhard Fricke mit Moderatorin Ursula Heller über die Anfänge von "David gegen Goliath", über seine Höhe- und Tiefpunkte im Münchner Stadtrat, sein Schaf Seraphina, und die Frage, warum er ein Erdpolitiker ist und gern "Sonnenkönig" wäre.

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