Auferstehen aus Ruinen Die Italiener wagen den Neuanfang
Vor drei Monaten endete eine Ära: Als Silvio Berlusconi zum italienischen Staatspräsidenten ging, um seinen Rücktritt vom Amt des Ministerpräsidenten einzureichen.
Vor drei Monaten endete eine Ära: Als Silvio Berlusconi zum italienischen Staatspräsidenten ging, um seinen Rücktritt vom Amt des Ministerpräsidenten einzureichen. Spontane Volksfeste auf den Straßen Roms begleiteten den Abgang des Premiers, der am Ende nicht an seinen Skandalen, am Widerstand der Italiener oder der Opposition gescheitert war, sondern an Italiens gewaltiger Schuldenkrise. Nun muss es Ministerpräsident Mario Monti richten, der einen ganz anderen Politik- und Lebensstil pflegt als sein Vorgänger. Doch die alten Probleme bleiben.
Tilmann Kleinjung hat mit einem Unternehmer aus Mailand über seinen zähen Kampf gegen die Windmühlen der Bürokratie gesprochen, die einstürzenden Ruinen von Pompeji besucht, die zum Sinnbild für den Niedergang Italiens geworden sind: eine einst stolze Kulturnation, die es nicht schafft, ihr Erbe zu erhalten. Und er fragt die Italiener, was sie sich selbst von diesem Wechsel erwarten – und wie sie die ersten Schritte des neuen Italiens einschätzen.
Breitengrad - die Auslandsreportage
Auferstehen aus Ruinen – die Italiener wagen den Neuanfang
Reportage am Samstag, 04. Februar 2012, 18.05 Uhr
Autor: Tilmann Kleinjung
Redaktion: Christina Teuthorn
Sendung am Mittwoch, 08. Februar 2012, 14.05 Uhr
Musikauswahl und Moderation: Jay Rutledge

Wetter

