Bayern 2 - Breitengrad

Ökologie gegen Ökonomie Australiens gefährdetes Korallenriff

Das berühmteste Korallenriff der Welt ist in Gefahr. Das Great Barrier Reef vor Australiens Küste erstreckt sich auf mehr als 2.000 Kilometer. Doch die Hälfte der Korallen auf dem Riff ist verschwunden, schlugen Wissenschaftler der James Cook University in Queensland kürzlich Alarm.

Stand: 06.01.2013

Und es könnte noch schlimmer kommen, wenn die Ursachen für diese Umweltzerstörung nicht schnell behoben werden.

Korallensterben am Great Barrier Reef

Monster-Seesterne fallen derzeit über die Korallen her. Sie haben sich explosionsartig vermehrt, weil zu viel Dünger von den Zuckerrohr-Feldern im australischen Bundesstaat Queensland ins Meer gelangt ist. Schwere Stürme, Folge des Klimawandels, haben das Riff im vergangenen  Jahrzehnt zudem geschädigt. Und der Rohstoffabbau in Queensland ist eine zusätzliche Gefahr für das Riff. Immer neue Häfen für die Kohleverschiffung steigern das Risiko eines fatalen Schiffsunglücks mitten im Great Barrier Reef.

Australien lebt von seinen Ressourcen, also vom Rohstoff-Export, aber auch von seinen Naturschönheiten. Das Great Barrier Reef ist wohl einer der größten Touristen-Magneten, die der Fünfte Kontinent zu bieten hat. Ökologie gegen Ökonomie, so lässt sich der Konflikt um die Zukunft des Riffs beschreiben, aber es geht auch um die Frage, womit sich in Zukunft das meiste Geld verdienen lässt. Wie lässt sich das Riff retten?

In Udo Schmidts Reportage kommen alle Seiten zu Wort: Korallenexperten, Minenarbeiter, Tauchlehrer, Touristen, Umweltschützer und Politiker.

Breitengrad - die Auslandsreportage

Ökologie gegen Ökonomie – Australiens gefährdetes Korallenriff

Reportage am Samstag, 22. Dezember 2012, 18.05 Uhr

Autor: Udo Schmidt

Reportage am Sonntag, 06. Januar 2013, 13.05 Uhr


Redaktion: Christina Teuthorn


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