Obersalzberger Gespräch Wie aus Soldaten Opas werden
Auf dem Obersalzberg befasst man sich mit den Spuren der extremen Gewalt des Zweiten Weltkriegs
Die meisten blieben schweigsam nach der Heimkehr. Nicht mehr davon zu reden, galt als probates Mittel, die Gräuel des Krieges schnellstmöglich zu vergessen. Selbst nächtliche Alpträume änderten an dieser „mannhaften“ Haltung wenig – Gewalt, ob ausgeübt oder erlitten, war kein Thema für die Soldaten, die den Krieg überlebt hatten.
Aus dem Obersalzberg, Hitlers einstigem Feriendomizil, ist ein Dokumentationszentrum geworden. Unter Führung des Instituts für Zeitgeschichte dient es heute als Lern-und Erinnerungsort. Die Bayernchronik berichtet über den Vortrag des Soziologieprofessors Harald Welzer zu den verdrängten Gewalterfahrungen.

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