Bayern 2

     

Bayerische Landesausstellung 2016 - "Bier in Bayern" radioWissen Bier und Bayern

Braumeister überprüft am Sudkessel die Qualität des Bieres | Bild: picture-alliance/dpa

Montag, 02.05.2016
09:05 bis 10:00 Uhr

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BAYERN 2

Die Kunst des Bierbrauens
Mehr als 5000 Jahre Geschichte

Carl von Linde
Der Kältekönig
Siehe auch Donnerstag, 5. Mai 2016, 12.05 Uhr

Das Kalenderblatt
2.5.1960
Kaufhaus Schocken in Stuttgart abgerissen
Von Leo Hoffmann

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Die Kunst des Bierbrauens - Mehr als 5000 Jahre Geschichte
Autor: Herbert Becker / Regie: Eva Demmelhuber
"Schon die alten Sumerer..." - so könnte auch eine Abhandlung über die Geschichte des Bierbrauens beginnen. In der Tat dürfte die Braukunst eine mehr als 5000 Jahre lange Entwicklung hinter sich haben. Babylonier und Ägypter, Römer und Germanen kannten das Bier, und auch in den mittelalterlichen Klöstern spielte es eine bedeutende Rolle. Das Bier ist in zahlreiche Mythen eingegangen und aus unserer Alltagskultur ist es nicht wegzudenken. Trotzdem wissen nur wenige, wie aus Wasser, Gerste, Hopfen und Hefe Bier wird. Schon gleich gar nicht ist dem Laien bewusst, warum es so viele Sorten und so unterschiedliche Qualitäten gibt. Paul Pausinger, der Inhaber der ältesten Privatbrauerei der Welt erklärt es.

Carl von Linde - Der Kältekönig
Autorin: Carola Zinner / Regie: Eva Demmelhuber
Carl von Linde (1842-1934) ist einer der bedeutendsten deutschen Wissenschaftler und Unternehmer. Diesem Pionier der Kältetechnik hat München unter anderem seinen Aufstieg zur "Bierstadt" zu verdanken, denn erst dank der Linde'schen Kühlanlagen konnten die Brauer in großen Mengen und das ganze Jahr über produzieren. Ab den 1890er Jahren begann Linde sich der Tieftemperaturtechnik zuzuwenden und entwickelte ein Verfahren zur Verflüssigung von Luft, durch das in Folge reiner Sauerstoff und Stickstoff gewonnen werden konnte. Neben seinen Leistungen auf diesen Gebieten war Carl Linde (1898 erhielt er vom Prinzregenten den persönlichen Adelstitel) einer der wichtigsten Förderer des Deutschen Museums, Mitbegründer des Dampfkessel-Revisions-Vereins (des späteren TÜV) und engagierter Professor am Polytechnikum, wo er sich erfolgreich dafür einsetzte, dass der Unterricht in engem Bezug zur Praxis stattfand. Privat war der Pfarrerssohn Linde ein bescheidener Mann. Eng verbunden mit der evangelischen Kirche, versuchte er auch in geschäftlichen Fragen, soziale und moralische Aspekte in seine Entscheidungen einzubeziehen. Dabei brachte ihn das große Engagement, mit dem er sich seinen vielen Aufgaben widmete, mehrfach an den Rand seiner Kräfte.

Moderation: Thies Marsen
Redaktion: Thomas Morawetz

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