Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung Tics

Dienstag, 22.12.2015
18:05 bis 18:30 Uhr

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Bayern 2

Tics
Wenn das Gehirn außer Kontrolle gerät
Von Georg Gruber

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Stottern, Räuspern, Augenzwinkern, Schulterzucken, unmotivierte Trippelschritte - Tics treten meist erstmals im Grundschulalter auf. Bei vielen vergeht der Tic wieder, andere werden ihn selbst im Erwachsenenalter nicht los. Eines ist den Betroffenen gemeinsam: Sie führen die Bewegungen und vokalen Äußerungen nicht willentlich aus. Die genauen Ursachen sind noch nicht klar. Wissenschaftler gehen davon aus, dass den Tics eine Fehlfunktion der Regelkreise im Gehirn zu Grunde liegt. Das Tourette-Syndrom ist ein besonders schwerer Fall: Bei ihm treten mehrere motorische und vokale Tics gleichzeitig auf. Hirnschrittmacher können hier Abhilfe schaffen. Die elektrischen Ströme, die im Gehirn freigesetzt werden, führen oft zu einem völligen Verschwinden der Tics. Dennoch kommt dieses Verfahren bislang relativ selten zum Einsatz.

Redaktion: Petra Herrmann

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