Bayern 2

Notizbuch Wie sich das Mannsein verändert (hat)

Freitag, 03.11.2017
10:05 bis 12:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

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Freitagsforum - "Mann, oh Mann!": Wie sich das Mannsein verändert (hat)
Modeation: Jutta Prediger
Wiederholung um 22.30 Uhr

Verbraucherärger der Woche
Leihhandy statt Reparatur? Zwangsdowngrading im Applestore

Wochenserie: "Warum machen die das bloß?":
Warum ist ein Kinderzimmer immer ein Schweinestall?

Gespräch über Cyberlinguistik
Gewalt und Mobbing in Chatverläufen von Jugendlichen

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Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Freitagsforum - "Mann, oh Mann!": Wie sich das Mannsein verändert (hat)

Am heutigen Weltmännertag lassen sich viele Anzeichen für eine Krise der Männlichkeit feststellen. Männer sterben fünf Jahre früher als Frauen, begehen dreimal so häufig Selbstmord, gehen viel seltener zum Arzt - und wenn doch, dann oft zu spät. Studien belegen: Männer verkraften Arbeitslosigkeit und persönliche Schicksalsschläge offensichtlich schlechter als Frauen, weil sie nicht so flexibel darauf reagieren. Viele Männer scheinen das Gefühl zu haben, permanent etwas zu verlieren; nicht wenige sorgen sich, dass sie wegen der Frauenquote den nächsten Karrieresprung nicht schaffen.
Ist die neue, sich selbst inszenierende bärtig-muskulöse Männlichkeit am Ende eine Reaktion auf die permanente Sorge vor Entmännlichung? Gibt es die Krise des Mannes wirklich oder handelt es sich eher um Selbstmitleid einzelner im gesellschaftlichen Wandel, vor dessen Tempo es einem wirklich schwindelig werden kann?
Darüber diskutiert Jutta Prediger im Notizbuch-Freitagsforum "Mann, oh Mann! Wie sich das Mann sein verändert (hat)" mit dem jungen Münchner Autor Julian Dörr, der eine Remaskulinisierung in der Gesellschaft erkennt und dem Hamburger Psychotherapeuten und Buchautor Michael Mary, der seit Jahrzehnten mit Männern und Frauen in der Krise arbeitet.