Bayern 2

radioWissen am Nachmittag Wo wir Sicherheit finden

Polizisten sichern eine Veranstaltung | Bild: picture-alliance/dpa

Mittwoch, 11.10.2017
15:05 bis 16:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

Bayern 2

Sicher ist sicher?
Philosophische Gedanken zur Sicherheit

Jenseits von Gott
Woran glaubt ein Atheist

Das Kalenderblatt
11.10.1931
Hans Hörbiger stirbt, Vater der Welteislehre
Von Xaver Frühbeis

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Sicher ist sicher? - Philosophische Gedanken zur Sicherheit
Autorin: Veronika Wawatschek / Regie: Irene Schuck
Brüssel, Paris, Berlin - der Ruf nach Sicherheit scheint nach Terroranschlägen jedes Mal von Neuem allgegenwärtig. Zwei von drei Europäern sehen die Wahrung der Sicherheit einer Bertelsmann-Umfrage von 2015 zufolge als vordringlichste Aufgabe der EU. Doch zu welchem Preis? Mit dem Thema Sicherheit ließen sich schon in der Vergangenheit Wahlen gewinnen - denn wer um seine Sicherheit fürchtet, lässt sich verführen. "Angst ermöglicht das Spiel mit der schweigenden Masse, weil niemand seine Stimme erhebt", schreibt der Soziologe Heinz Bude. Die wichtigste Aufgabe der Politik ist es deshalb, den ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, stellte bereits Staatsmann Franklin D. Roosevelt fest. Der Wohlfahrtsstaat mit seinen Absicherungen für Alte, Kranke, Arbeitslose darf unumwunden als Fortführung von Roosevelts Ideen verstanden werden. Und doch scheint gerade dieser umsorgende Vater Staat in Gefahr durch eine im Wandel befindliche Gesellschaft. Was ist überhaupt sicher in Zeiten von Ausspähskandalen, Spekulationsblasen und Fake News? In der Philosophie diskutiert man eher über Wahrscheinlichkeiten und Gewissheiten. Was sagen moderne und antike Philosophen zu dem Thema?

Jenseits von Gott - Woran glaubt ein Atheist
Autorin: Elke Worg / Regie: Christiane Klenz
Im Jahr 2009 fand einer der umstrittensten internationalen Werbefeldzüge statt: die Buskampagne der Atheisten. "Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott", stand in großen Lettern auf dem Doppeldecker, der durch Deutschland tourte. Das sorgte für Aufsehen - vor allem unter den Christen. Sie fürchteten, dass die Nicht-Religiösen beabsichtigten, sie von ihrem Glauben abzubringen. In Wirklichkeit wollten die Atheisten jedoch nur deutlich machen, dass man auch "gottlos glücklich" sein kann und dass auch die "Ungläubigen" ein Recht auf eine stärkere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit haben. Das neu gewonnene Selbstbewusstsein der Atheisten ist die Antwort auf den christlichen Fundamentalismus, der in den vergangenen Jahren vor allem in Amerika fröhliche Urständ feierte. Das rief in Verbindung mit Dawkins Bestseller "Der Gotteswahn" den so genannten "neuen Atheismus" auf den Plan. Doch muss der Mensch nicht irgend etwas glauben? Aber wenn ein Atheist nicht an Gott glaubt - woran glaubt er dann? Was gibt seinem Leben Halt und Sinn?

Moderation: Florian Kummert
Redaktion. Bernhard Kastner

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