Bayern 2

Zeit für Bayern Bayerisches Weltkulturerbe

Wassertürme am Roten Tor | Bild: Reinhard Paland / Regio Augsburg Tourismus GmbH

Sonntag, 08.10.2017
12:05 bis 13:00 Uhr

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Bayern 2

Wassermacht und Wasserpracht
Augsburg auf dem Weg zum Weltkulturerbe
Von Annemarie Ruf

Identitätsfindung einer Stadt
Nürnberg auf dem Weg zur Europäischen Kulturhauptstadt
Von Barbara Bogen

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Wassermacht und Wasserpracht
Augsburg auf dem Weg zum Weltkulturerbe
Von Annemarie Ruf
Augsburg hat Großes vor. Die älteste Stadt in Bayern will Weltkulturerbe werden. Dabei geht sie mit ihrem einzigartigen Ensemble der Wasserkunst ins Rennen. Die Augsburger Wassertechnologie gilt als ausgeklügeltes Meisterwerk. Schon die alten Römer nutzten die Lage zwischen Lech, Wertach und Singold und versorgten die Stadt über eine offene Wasserleitung. Hier steht das älteste Wasserwerk Deutschlands. Hier wurden schon im 15. Jahrhundert Bauten für ein Trinkwassersystem errichtet, das bis heute funktioniert. Hier prägen historische Wassertürme und prächtige Brunnen das Stadtbild. Beim Aufstieg zum Handelszentrum und bei der Industrialisierung war Wasser die treibende Kraft.
Augsburg rechnet sich mit seiner Bewerbung zum UNESCO-Weltkulturerbe gute Chancen aus. Die Denkmäler von "Wasserbau und Wasserkraft, Trinkwasser und Brunnenkunst" belegen nach Ansicht der Stadt die komplexe Entwicklung der Technik und Nutzung. Die Mühlen der UNESCO mahlen aber langsam. Eine Entscheidung wird nicht vor 2018 erwartet. Die Autorin Annemarie Ruf folgt in ihrem Feature "Wassermacht und Wasserpracht" den Spuren dieses einmaligen Systems und fragt nach Hoffnungen und Erwartungen.
(Wiederholung vom 15.05.2016)

Identitätsfindung einer Stadt -
Nürnberg auf dem Weg zur Europäischen Kulturhauptstadt
(ESD 22.01.2017)
Von Barbara Bogen

Früher - vor allem zu Beginn des 16. Jahrhunderts - war Nürnberg eine der bedeutendsten Reichsstädte. Herausragende Künstler und Philosophen dieser Zeit wie Albrecht Dürer, Veit Stoß oder Willibald Pirckheimer prägen das Bild und die Geschichte der Stadt bis in die Gegenwart. Doch der Ruhm der reichen und weltoffenen Handelsstadt Nürnberg verblasste wieder. Erst im 19. Jahrhundert gelang ihr durch die Industrialisierung ein neuer Aufstieg zur Großstadt.
Bis heute allerdings ist die Identität Nürnbergs auch und vor allem von der Zeit des Nationalsozialismus geprägt. Die Reichsparteitage wurden hier abgehalten, die „Nürnberger Rassegesetze“ in ihrer ganzen Perversion definiert. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wiederum fanden in Nürnberg die Kriegsverbrecherprozesse statt. Es war die Geburtsstunde des modernen Völkerrechts.
Heute bezeichnet sich die Stadt als „Stadt der Menschenrechte“. Was aber macht die kulturelle Identität der Stadt heute aus, die sich nun als „Europäische Kulturhauptstadt 2025“ bewerben will. Welches Flair, welche Atmosphäre verbreitet die Stadt und auch: wie europäisch und weltoffen ist sie?
Die Autorin Barbara Bogen befragt Kulturschaffende über ihr Lebensgefühl in Nürnberg, spricht mit Einheimischen und Zugereisten über Potentiale und verpasste Chancen und untersucht die kulturelle Identität der fränkischen Metropole.

Sonntagsfeatures für Bayern

"Zeit für Bayern" bietet die Gelegenheit, alle Regionen Bayerns näher kennen zu lernen und neu zu erfahren. "Zeit für Bayern" ist bayerisches Leben und bayerisches Lebensgefühl abseits aller Klischees. "Zeit für Bayern-Features" werden sowohl gesamtbayerisch als auch als Franken-, oder Altbayern/Schwaben-Ausgaben ausgestrahlt. Das "Zeit für Bayern-Regionalmagazin" mit Beiträgen aus den sechs BR-Regionalstudios gibt es in der Regel jeweils am ersten Sonntag des Monats.

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