Bayern 2 - radioWelt


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Felix Wolff, Care Deutschland "Sorgen uns um die Zivilbevölkerung in Ost-Aleppo"

Mit Sorgen schaut der Syrien-Koordinator von "Care Deutschland" nach Aleppo. Er setze aber Hoffnung auf einen neu vereinbarten Waffenstillstand, sagte Felix Wolff in der radioWelt auf Bayern 2.

Stand: 15.12.2016

Der Syrien-Koordinator von "Care Deutschland", Felix Wolff, hält die Lage in Ost-Aleppo für dramatisch. Das hat er im Interview mit der radioWelt auf Bayern 2 betont.

"So wie es im Moment aussieht, ist in Ost-Aleppo jegliche Versorgung zusammengebrochen. Wir machen uns wirklich sehr, sehr große Sorgen um die Zivilbevölkerung dort."

Felix Wolff, Care Deutschland

Mit Blick auf den jetzt offenbar vereinbarten Waffenstillstand zwischen den Assad-Truppen und Rebellen sagte Wolff: "Es macht uns ein bisschen Hoffnung.

"Momentan muss man sich an jeden Strohhalm klammern, weil es im Prinzip keine andere Alternative gibt."

Felix Wolff, Care Deutschland

"Auch unzählige Helfer sind schon umgekommen"

Nach den Worten des Syrien-Koordinators von "Care Deutschland" haben die "Menschen in den umkämpften Gebieten große Sorge, dass sie nicht wirklich freien Abzug oder Geleit bekommen, sondern dass sie verhaftet oder umgebracht werden".

Auch Gewalt gegen Helfer der Hilfsorganisationen sind laut Felix Wolff keine Seltenheit. "Das ist regelmäßig so. Es sind unzählige Helfer schon umgekommen in dem Konflikt", sagte der Care-Mitarbeiter in der radioWelt auf Bayern 2.

  


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