Bayern 2 - Dossier Politik


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Nach dem "Super Tuesday" Kräftemessen zwischen Trump und Clinton

Nach dem "Super-Tuesday" geht der Wahlkampf in die Zielgerade. Das Kräftemessen zwischen Populisten und politischem Establishment beginnt. Der Wahlkampf zeigt die Zerrissenheit der USA.

Von: Nina Landhofer

Stand: 04.03.2016

Der US-Wahlkampf ist nicht gerade arm an Überraschungen. Vor einem dreiviertel Jahr dachten die meisten Beobachter: Das wird ein Duell der politischen Familien Bush und Clinton.

Während Jeb Bush aufgegeben hat, weil der politische Außenseiter Donald Trump die meisten Stimmen sammelt, liegt Hillary Clinton zwar deutlich vorn. Sie konkurriert aber mit Bernie Sanders, einem Kandidaten, der vielleicht noch auffälliger als Donald Trump ist.

Der Wahlkampf zeigt die Abkehr der Wähler vom Partei-Establishment. Das Vertrauen in Regierung und Abgeordnete ist in den letzten Jahren immens gesunken, die Wählerstruktur verändert sich.

Der Kampf um die Wählergruppen

Trump stützt sich auf die wütende weiße Mittelschicht. Die Ex-Außenministerin Hillary Clinton hingegen ist sehr beliebt bei Latinos und Schwarzen. Trotzdem muss sie kämpfen  - um sich gegen eine allgemeine  Systemkritik zur Wehr zu setzen. Auch die Frauen unterstützen die erste amerikanische Präsidentschaftskandidatin nicht so, wie die Frau des ehemaligen Präsidenten sich dies erhofft hatte.

Dossier Politik, 02.03.2016, 21:05 Uhr, Bayern2

Thema:
Nach dem "Super Tuesday" -
Kräftemessen zwischen Trump und Clinton

Studiogast: Dr. Josef Braml

Dr. Josef Braml ist seit 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) im Programm USA/Transatlantische Beziehungen. Außerdem leitet er die Redaktion der Zeitschrift "Internationale Politik" und ist geschäftsführender Herausgeber des DGAP-Jahrbuch.

Zu seinen Fachgebieten zählen unter anderem die transatlantische Beziehungen, die Sicherheits-, Energie- und Handelspolitik der USA sowie wirtschaftliche und innenpolitische Rahmenbedingungen amerikanischer Außenpolitik.

Moderation: Andrea Herrmann
Redaktion: Nina Landhofer und Tim Aßmann

Themen der Beiträge:

  • Bernie Sanders - der Mann, der Hillary Clinton herausfordert (Andreas Horchler)
  • Hillary Clinton: Warum sie keiner mag? (Sabrina Fritz)
  • Die Wählerstruktur - Veränderung und Bedeutung für die US-Wahlen (Susanne Heberer)
  • Die Republikaner: warum wenden sie sich so radikalen Kandidaten zu? (Rolf Büllmann)
  • Nina Landhofer | Bild: BR Nina Landhofer

    Autorin, Moderatorin im Ressort "Politik und Hintergrund" Spezialgebiete: Außenpolitik, Medien und Parteien.

  • Andrea Herrmann | Bild: BR/Theresa Högner Andrea Herrmann

    Redakteurin und Moderatorin der Redaktion Politik und Hintergrund

  • Tim Aßmann | Bild: BR/Tim Aßmann Tim Aßmann

    Redakteur und Reporter "Politik und Hintergrund", Schwerpunkte Außen-und Sicherheitspolitik, berichtet auch aus Israel.


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