Bayern 2 - radioSpitzen


31

Bayern 2 präsentiert 30 Jahre Wellküren

Der Name ist Programm und die Zahl 30 spricht für sich. Was braucht es da noch einen Titel, haben sich Moni, Burgi und Bärbi wohl gedacht und nennen ihr Jubiläumsprogramm schlicht "30 Jahre Wellküren". Vergnügliche satirische Unterhaltung mit einer Mischung aus Lieblingsstücken der letzten Jahre und neuen aktuellen Nummern.

Stand: 04.08.2017

29 September

Freitag, 29. September 2017, 20:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Rosenheim/Mensa des Finsterwalder Gymnasiums

28 Oktober

Samstag, 28. Oktober 2017, 20:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Schliersee-Neuhaus, Kulturverein Josefstaler Elefant

10 November

Freitag, 10. November 2017, 20:00 Uhr

Veranstaltungsort:

München, NachtKantine im Werksviertel

18 November

Samstag, 18. November 2017, 20:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Remlingen, Turnhalle

23 November

Donnerstag, 23. November 2017, 20:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Sonthofen, Haus Oberallgäu

Bilderbuchkarriere

1986 geben Vroni, Burgi und Moni Well, drei Schwestern aus der 17-köpfigen Volksmusikantenfamilie aus Günzlhofen bei Fürstenfeldbruck, ihr Debüt als Wellküren im "MUH", einer Münchner Kleinkunstbühne, die in den 80er-Jahren auch schon ihren Brüdern Hans, Michael und Stofferl Well von der Biermösl Blosn, oder Fredl Fesl als Sprungbrett diente.

Es folgen zwei gemeinsame Programme mit der Kabarettistin Maria Peschek als "Paula Pirschl". Danach gehen die Well-Schwestern allein "auf d’Roas" und erkennen schon bald, "Stubenmusik macht süchtig". 2005 dann der Wechsel. Bärbi kommt für Vroni, die sich nach 18 Jahren "forever" von der Bühne verabschiedet. Der Siegeszug von Bayerns einzig wahrer Schwester-Partei "Beste Schwestern" ist nicht aufzuhalten. Schließlich erreicht man die Menschen und insbesondere die in Bayern nicht nur übers Hirn, erkennen die Schwestern und kommen 2014 zwangsläufig zu dem Schluss: "Herz sticht".

"Für mich sind sie die Madonnas, ja die Madonnen der süddeutschen Volksklassik; die Bangles aus Günzlhofen verleihen den Gefilden westlich von Fürstenfeldbruck mehr Glanz. Wo der Futtermais wachst und die Landschaft arg hergenommen wird, zeigen die Andrew Sisters des schwäbisch-bayerischen Sprachraums der Land- und Stadtbevölkerung, wie man selbst dem Leben im Doppelhaus ein Lächeln abringen kann."

Georg Ringsgwandl

"Allerhöchster Respekt!"

Musikalisch sind Moni, Burgi und Bärbi mit allen Wassern gewaschen. Ein "Hardcore-Stubnmusi-Terzett", mit Wellküren-typisch handgemachter Musik eben. Neben Harfe, Posaune und Hackbrett ist die Nonnengeige oder -trompete ihr ungewöhnlichstes Instrument: ein ca. zwei Meter langes Trumscheit mit nur einer Saite. Wellküren-typisch auch die Themen: Weder das andere noch das eigene Geschlecht ist vor ihrer spitzen Feder und ihrem frechen Spott sicher, und auch die Politik bekommt reichlich ihr Fett ab.

Dass ihnen das nach 30 Jahren immer noch bravourös gelingt, dafür gibt‘s von Kollege Georg Ringsgwandl noch mal ein Extralob:

"Zerbrechlich wie Figurinen aus der königlich-bayerischen Porzellanmanufaktur und zäh wie ein Trupp amerikanischer Marinesoldaten. Auf die Knie, Männer! Ein jeder zolle ihnen den allerhöchsten Respekt!"

Georg Ringsgwandl


31