Bayern 2

Stimmen Sie hier für Ihren Favoriten!

Wer wird das Gute Beispiel 2017? Stimmen Sie hier für Ihren Favoriten!

Stand: 15.03.2017

Aus über 500 Bewerbungen hat die Jury fünf Finalisten gekürt. Jetzt sind Sie dran! Stimmen Sie für Ihren Favoriten und entscheiden Sie, wer das Gute Beispiel 2017 wird.

Abstimmung

Welches Gute Beispiel ist Ihr Favorit?

Kinder in der Zeltschule | Bild: Zeltschule  - Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon
Sozialer Treffpunkt in ehmaligem Bahnhofsgebäude | Bild: Interessensgemeinschaft Oberdorf/Martinszell
Frau in Nepal mit ihrem neuen Ofen | Bild: Verein Ofenmacher
Druckermaschine | Bild: Social Bee
Familienhilfe | Bild: Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München

Spamschutz * Bitte geben Sie das Ergebnis der folgenden Aufgabe als Zahl ein:

Diese Abstimmung ist keine repräsentative Umfrage. Das Ergebnis ist ein Stimmungsbild der Nutzerinnen und Nutzer von BR.de, die sich an der Abstimmung beteiligt haben.

Zeltschule - Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon

Fast 200.000 syrische Kinder leben in Flüchtlingscamps in der libanesischen Beeka-Ebene - seit Jahren bekommen sie keine Schulbildung. Um zu verhindern, dass eine ganze Generation in den Analphabetismus abrutscht, baut der Verein Zeltschule e.V. in den Camps Schulen. Jeweils 100 bis 250 Kinder lernen in den Zeltschulen Lesen, Schreiben und Rechnen. Das alles geschieht mit der Unterstützung von Münchner Schülern, Eltern, Lehrern und anderen Freiwilligen, die mit verschiedensten Aktionen Geld für die Schulen sammeln und "ihre" syrischen Schüler unterstützen.

IG OMa - Dorfprojekt im Allgäu

Auch wenn der Name so klingt - um Omas geht es nicht. Die Interessensgemeinschaft Oberdorf/Martinszell im Allgäu bekämpft ein Problem, das viele kleine Gemeinden haben: Leerstand und Verödung. Nachdem der letzte Gasthof geschlossen, der letzte Tante Emma Laden dichtgemacht hatte, gab es keine Möglichkeit mehr, vor Ort einzukaufen oder sich zu treffen. Die IG OMa hat das alte, leer stehende Bahnhofsgebäude liebevoll renoviert und einen sozialen Treffpunkt daraus gemacht. Mit Café, Wochenmarkt und Brotbackofen.

Ofenmacher - Rauchfreie Lehmöfen in Entwicklungsländern

In vielen Entwicklungsländern kochen die Menschen am offenen Feuer im Wohnraum. Das ist gefährlich: Der Raum füllt sich mit beißendem Rauch, schwere Augen- und Lungenschäden sowie schlimme Brandverletzungen sind die Folge. Die Lösung: eine einfache Kochstelle mit Rauchabzug. Die Ofenmacher e.V. bilden in Nepal und anderen Ländern lokale Ofenbauer aus, die Öfen aus Lehm herstellen. Es entstehen Arbeitsplätze vor Ort, die Familien brauchen deutlich weniger Brennholz, stoßen somit weniger CO2 aus und können endlich kochen, ohne ihrer Gesundheit zu schaden. 

Social Bee - Jobs für Flüchtlinge

Viele Flüchtlinge möchten arbeiten, finden aber keinen Job. Manche Firmen würden gerne einen Asylbewerber beschäftigen, schrecken aber vor dem bürokratischen Aufwand zurück. Das junge Start-up Social Bee stellt Flüchtlinge bei sich an und entleiht sie an mittelständische Firmen. Durch das feste Beschäftigungsverhältnis wird die Eingliederung in den Arbeitsmarkt erleichtert. Auch weniger Qualifizierte haben die Chance auf einen sicheren Job. Social Bee finanziert seinen Mitarbeitern Deutschkurse und betreut sie im Alltag mit einem vielfältigen Programm. Ziel ist, dass sie nach rund einem Jahr vom ausleihenden Arbeitgeber fest übernommen werden.

Ambulantes Kinderhospiz - Hilfe für Familien

Wenn ein Kind lebensbedrohlich erkrankt, ändert sich für die Familien alles. Neben ärztlicher Versorgung brauchen sie vor allem Unterstützung im Alltag und ein soziales Netz, das sie auffängt. Die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München berät und betreut bayernweit rund 300 Familien. Ärzte, Therapeuten, Sozialarbeiter und viele ehrenamtliche Familienbegleiter helfen bei organisatorischen Dingen, leisten psychologische Betreuung und versuchen, den Kindern trotz schwerster Krankheiten schöne Momente zu schenken. Auch beim Abschiednehmen steht das Team an der Seite der trauernden Eltern.

Bayern 2 sagt: Danke!

Mehr als 500 Projekte haben bei unserem Wettbewerb mitgemacht. Wir sind sehr beeindruckt von der engagierten Arbeit und wirklich stolz darauf, mit wie viel Leidenschaft, Mut und Ausdauer die Menschen etwas bewegen und die Welt ein kleines bisschen besser machen.

Abstimmung

Jetzt sind Sie dran! Stimmen Sie für Ihren Favoriten und entscheiden Sie, wer das Gute Beispiel 2017 wird. Das Preisgeld, gestiftet von der Sparda-Bank München eG und der Sparda-Bank Nürnberg eG, beträgt insgesamt 20.000 Euro und wird folgendermaßen aufgeteilt:

1. Platz: 7.500 Euro
2. Platz: 5.500 Euro
3. Platz: 3.000 Euro
4. Platz: 2.000 Euro
5. Platz: 2.000 Euro

Wer gewinnt, erfahren Sie am 29. März bei der Preisverleihung.