Bayern 2 - Notizbuch


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Tabuthema Geld Warum Familien über Geld sprechen sollten

Über Geld spricht man nicht. Zumindest nicht in Deutschland. Weder mit Kindern noch mit dem Lebenspartner. Aber ist das sinnvoll? Wie redet man am besten über das Tabuthema Geld und warum ist das überhaupt so wichtig für Familien?

Stand: 05.02.2016

Oft weiß nicht einmal der Lebenspartner, wie viel der andere verdient. Geld spielt aber im Familienleben eine wichtige Rolle, vor allem wenn es um gemeinsame Entscheidungen geht. Trotzdem hält sich die Scheu, über Finanzen zu reden. Ist das sinnvoll?

Kindern gegenüber scheint es besonders heikel, über Geld zu reden, will man sie doch möglichst fern halten von Steuerproblemen und Geschäften, von den Sorgen und Nöten, die in der Familie vielleicht herrschen. Gleichzeitig möchte man ihnen möglichst jeden Wunsch – Markenkleidung, Smartphone, Spielekonsole – erfüllen, denn "das hat doch jeder", heißt es nörgelnd aus dem Kindermund.

Die Gäste im Studio

Mit Moderator Klaus Schneider diskutieren im Notizbuch Freitagsforum:
Kirstin Wulf, Über-Geld-Sprecherin und Autorin des Buches: "Dann geh doch zur Bank und hol dir welches! Rätselraten ums Geld im Elternhaus", und Helma Sick, unabhängige Finanzberaterin und Autorin des Buches: "Ein Mann ist keine Altersvorsorge" (zusammen mit Renate Schmidt).

Die Bücher unserer Gäste

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Kirstin Wulf:
Dann geh doch zur Bank und hol dir welches! Rätselraten ums Geld im Elternhaus.
Cividale Verlag, 240 Seiten, 19,90 Euro
ISBN 978-3945219188 (erscheint 1. März 2016)

Helma Sick, Renate Schmidt:
Ein Mann ist keine Altersvorsorge - Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist.
Kösel Verlag, 224 Seiten, 16,99 Euro
ISBN 978-3466345946


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