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Passau Seehofer sagt Politischen Aschermittwoch wegen Grippe ab

CSU-Chef Horst Seehofer hat wegen eines grippalen Infekts seinen Auftritt beim Politischen Aschermittwoch in Passau abgesagt. Seehofer könne auch die übrigen Parteitermine in dieser Woche nicht wahrnehmen, teilte ein CSU-Sprecher mit.

Stand: 13.02.2018

diverse bilder | Bild: picture-alliance/dpa

CSU-Chef Horst Seehofer hat seinen Auftritt beim Politischen Aschermittwoch in Passau aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. "Horst Seehofer leidet schon seit mehreren Tagen an einem hartnäckigen grippalen Infekt", sagte ein Parteisprecher am Dienstag. Deshalb müsse Seehofer seine morgige Rede beim Politischen Aschermittwoch in Passau absagen. "Gesundheit geht vor", so der Sprecher.

Rednerfolge bleibt unverändert

Auch die anderen Termine in dieser Woche könne er nicht wahrnehmen. Die angekündigte Rednerfolge bleibe ansonsten unverändert, sagte der Sprecher. Bei der traditionellen Veranstaltung in Passau soll neben Generalsekretär Andreas Scheuer und dem Landtagsabgeordneten Walter Taubeneder auch der designierte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) reden.

Moderne und Tradition kommt zum Ausdruck

Bei dem Spektakel am Mittwoch werden laut Raimund Kneidinger von der CSU-Geschäftsstelle zwischen 5.000 und 6.000 CSU-Anhänger erwartet. Die Halle werde "rappelvoll", aber man werde sich an das klar vorgeschriebene Sicherheitskonzept halten. Das Bühnenbild soll dieses Jahr mehr einem Stammtisch gerecht werden. "Was die CSU ausmacht - nämlich Moderne und Tradition - kommt dieses Mal deutlich zum Ausdruck", so Kneidinger.


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AfD 51%, Mittwoch, 14.Februar, 07:07 Uhr

4. Söderhofer

wird schon richten und die Backen aufblasen. Die dritte Startbahnentscheidung wird bis nach der Wahl verschoben.

Bürger aus der Mitte der Gesellschaft, Dienstag, 13.Februar, 23:58 Uhr

3.

Na, vielleicht ist es dem in Karneval, Fasching und Fastnacht schon als Herrn Drehhofer verspotteten CSU-Mann gar nicht so unlieb, dass er krankeheitsbedingt verhindert ist und deshalb nicht beim "Politischen Aschermittwoch" in Passau reden kann.

Man bedenke bitte: Ein Mann, ein Wort, ein Seehofer, ein Wörterbuch. Gleichwohl: Die Taten fehlten!

Immer wieder viel Theaterdonner, aber nichts dahinter. Konsequente Sicherung und Kontrolle der deutschen Grenzen? Stopp der unkontrollierten Massenzuwanderung in die Sozialsysteme? Obergrenze? Fehlanzeige!

Schon Erich Kästner erkannte: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Da gibt es bei dem Herrn, der in Berlin als bayerischer Bettvorleger im Ministerrang von Merkels Gnaden endet, ganz erhebliche Defizite. Das weiß auch die CSU-Basis. Markige Sprüche alleine ziehen da nicht mehr. Und bei der bayerischen Landtagswahl wird die CSU ebenso wie die SPD ordentlich Federn lassen müssen und ihr blaues Wunder erleben.

  • Antwort von Thomas, Mittwoch, 14.Februar, 10:18 Uhr

    "Schon Erich Kästner erkannte: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es."

    Der würde sich aber wohl kaum mit der AfD einlassen und, so wie Sie hier, unter dem Mantel der "bürgerlichen Mitte" deren Propaganda wiederholen, wenn auch etwas subtiler als die übrigen AfD-Propagandisten in diesem Forum. Ihr letzter Absatz ist für mich Beleg dafür.

EMGI, Dienstag, 13.Februar, 17:11 Uhr

2. Stoiber muss ran

der rockt immer noch die Hütte. War 1978 mal in Passau in der Nibelungenhalle bei Strauß. Ich war kein Strauß-Fan. Aber das musste man mal gesehen haben. 9.00 Uhr rein in die Halle, um 930 Uhr war voll. Und Strauß hat dann so ca. 3 Stunden geredet. Das war die Schau. Sowas gibt es heute nicht mehr.

  • Antwort von Schweijck , Dienstag, 13.Februar, 18:38 Uhr

    Stoiber soll schweigen. Das Landesbankdebakel lastet auf der nachfolgenden Generation.

  • Antwort von Karola, Dienstag, 13.Februar, 19:42 Uhr

    @EMGI
    Typen, die die Massen durch Reden fesseln, brauchen wir nicht mehr!

  • Antwort von Hans, Dienstag, 13.Februar, 19:48 Uhr

    Ich denke, wir sollten mal aufhören mit dem verherrlichen von Stoiber und vor allem Strauß. Stoiber war von seinem Ehrgeiz getrieben, aber was lief nicht alles falsch: Hypo Alpe Adria, G8, Transrapid... Und Strauß war in meinen Augen ein Krimineller und, es verbietet sich, dem heute noch zu "huldigen". Starfighter (eigentlich was das Mord), Atomenergie (Probleme bis ins unendliche), Wackersdorf (normale Bürger werden zu Kriminellen gemacht) sind nur ein paar Beispiele. Und so einer soll noch ein Vorbild sein? Nein, diese Zeiten sind vorbei! Und Seehofer braucht auch keiner mehr... Lassen wir uns überraschen, wer morgen die Leute begeistert.. oder auch nicht...

  • Antwort von Karola, Dienstag, 13.Februar, 20:42 Uhr

    @Hans
    Dem ist nichts hinzuzufügen!
    Danke für den Kommentar!

  • Antwort von Alfred Haas, Mittwoch, 14.Februar, 02:35 Uhr

    @
    Die von Ihnen angerissenen Themen bräuchten eigentlich jedes einzelne eine ausführliche Antwort. Hier nur zwei:

    Stoiber: Der Versuch, den Transrapid in Deutschland zu installieren, war im Prinzip richtig, wenn auch heute im Zuge der EE vielleicht gut, daß er nicht gebaut wurde. Eine Ringverbindung Hamburg - Berlin - Dresden - Prag - Linz - München - Stuttgart - Mainz - Köln - Hamburg mit einer Quertrasse Mainz - Frankfurt - Kassel - Berlin mit 500 kmh würde viel Flug- und Autoverkehr überflüssig machen.

    Strauß: Ich war als Jäger (Heimatschutzkommando) in Neuburg/Donau, als die Starfighter durch die Phantom (Jagdgeschwader Mölders) abgelöst wurden und habe mit einigen Piloten gesprochen. Alle hielten das Flugzeug für diese Zeit für fast perfekt, wenn auch (typisch deutsch) zur Eierlegendenwollmilschsau umgebaut - passiert derzeit auch mit dem A400. Die Entscheidung für den Starfighter war vielleicht irgendwie dubios, aber in der Sache richtig.

    MfG
    Alfred Haas

  • Antwort von EMGI, Mittwoch, 14.Februar, 09:11 Uhr

    Ja ne is klar. Alles Verbrecher. Schauen Sie mal nach NRW: was hat denn der ach so menschenfreundliche Johannes Rau etwa für sein Land bewirkt? Oder eine Hannerlore Kraft? Oder die MP´s davor? NRW war Jahrzehnte sozialdemokratisch regiert und ist heute und seit langem ein Sanierungsfall mit zig Baustellen. Wenn wir mit Verwandten und Bekannten aus NRW reden, dann schwingt immer viel Bewunderung für Bayern von deren Seite mit. So falsch können die Herren Strauß und Stoiber nicht gelegen haben, wenn auch der wichtigste MP in Bayern Goppl war. Der hat die Wende vom Agrarstaat in eine Hightechregion in Angriff genommen. Natürlich auch mit Glück. Siemens wollte von Berlin ins Ruhrgebiet. Aber die hatten ja Kohle und Stahl und wollten Siemens nicht. Also nach München. Der Rest ist bekannt. Und dann an die Vorredner: lesen könnt ihr nicht oder? Der Grad der Verblendung erscheint in etwa so wie ihr das der AfD immer vorwerft.

  • Antwort von Thomas, Mittwoch, 14.Februar, 10:13 Uhr

    @EMGI "Das war die Schau."

    So war es, so ist es und manche wünschen sich dass es so bliebe. Der politische Aschermittwoch war von je her als eine "Nabelschau" der Parteien konzipiert um politisch etwas Dampf abzulassen und den eigenen Anhängern eine "Schau" zu bieten. Deshalb sollte nichts von allem was da beim politischen "vom Leder ziehen" so "rausgeblasen" wird zu ernst genommen werden.

    Bei Herrn Stoiber kann ich Ihnen nicht zustimmen. Habe ihn selbst mal vor 25 Jahren in Passau erlebt und danach war die CSU für mich erledigt. Diesen Herrn habe ich in der Rangliste aller Bayerischen Ministerpräsidenten weit unten platziert, nur Streibl liegt noch tiefer.

Schweijck , Dienstag, 13.Februar, 16:34 Uhr

1. Alles Gute

Und danke für die Bremse bei den Windrädern. Das hat unsere Fränkische Landschaft gerettet.