E-Book-Reader im Test Buch laden statt Buchladen
Sie sind nach wie vor der Renner: Ob am Strand, im Zug oder Freibad - mit dem E-Book-Reader haben Sie die Bibliothek dabei. Das elektronische Buch wiegt rund 200 Gramm - egal, wie viele Wälzer Sie dabei haben. E-Book-Reader im Test.
Damit das Lesen auf dem E-Book-Reader auch wirklich Spaß macht, empfehlen wir einen Reader mit E-Ink-Technologie! Nur dann liest sich das elektronische Buch genauso gut wie ein gedrucktes.
Es sind auch E-Book-Reader mit LCD-Display im Handel - diese Displays sind aber meistens schlecht und sobald Sie mal im Freien lesen wollen, sehen Sie ganz schnell nichts mehr.
Das ist beim E-Ink-Display anders - das funktioniert auch in der prallen Sonne. Außerdem hält der Akku wochenlang! Beim LCD gerade mal ein paar Stunden.
Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass Sie dafür bei einem E-Ink-Reader, wenn's dunkel wird, eine Leselampe brauchen und keine farbigen Inhalte darstellen können.
Gibt es DAS Top-Gerät?
Leider nein. Und zwar deshalb, weil nicht jedes Gerät alle Buchformate lesen kann. Die Bücher, die Sie auf einem E-Book-Reader lesen, sind nichts anderes als Dateien, die Sie herunterladen und auf Ihren Reader überspielen. Und da gibt's eben verschiedene Dateiformate. Die zwei wichtigsten heißen Epub und Kindle.
Epubs gibt's in den meisten Onlineshops der Buchhändler, Kindle gibt's nur bei Amazon. Amazon bietet deshalb einen eigenen E-Book-Reader an - eben den Kindle. Das Gerät ist gut, wer sich dafür entscheidet, ist aber fast dazu gezwungen, bei Amazon zu kaufen. Mittlerweile gibt es aber auch eine App, die das Lesen beispielsweise auf dem iPad ermöglicht.
Fürs Epub-Format schneidet der PRS-T2 von Sony gut ab. Die Geräte mit LCD-Bildschirm - im Test - das waren der Archos 70b und der Trekstor-Reader von Weltbild - fielen schlichtweg durch.
Epub- oder Kindle-Format - ist das eine wichtige Entscheidung?
Die Entscheidung war früher wichtiger, weil es im Kindle-Store lange Zeit keine deutschen E-Books gab. Das hat sich jetzt geändert. Auch wenn Online-Shops wie Libri oder Thalia im Moment noch mehr deutsche Bücher als Amazon im Angebot haben. Weiterer Vorteil bei Epub: Sie können in verschiedenen Shops einkaufen und auch bei vielen Stadtbibliotheken Bücher ausleihen.
Was ist mit iPad, Android-Tablet und Smartphone als Reader?
Wer das alles sowieso schon hat, muss natürlich keinen E-Book-Reader kaufen. Allerdings sind die E-Ink-Reader in Sachen Lesefreundlichkeit und Akkulaufzeit nicht zu schlagen! Und mit 100 bis 150 Euro sind die E-Book-Reader natürlich auch um einiges billiger für alle, die eben noch nicht mit iPad und Co. durch die Gegend spazieren.

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