Bayern 1 - Rucksackradio

Auf der Hausbergrunde Schneeschuhwandern in Reit im Winkl

Das Schneeschuhwandern wird immer beliebter. In Reit im Winkl gibt es in diesem Winter neue Schneeschuhrouten, die ausgeschildert sind.

Stand: 11.02.2012
Schneeschuhwandern in Reit im Winkl | Bild: Chiemgau Tourismus

So wird gewährleistet, dass die Wintersportler nicht in Gebiete gehen, in denen geschützte Tierarten leben.

Alles ist gut beschildert

Zwei Runden sind ab jetzt mit grünen Schildern markiert: die leichte, rund sechs Kilometer lange Klausenbergtour und die längere, etwas schwierigere Hausbergrunde. Letztere beginnt beim Festsaal mitten in Reit im Winkl. Dort erklärt Tourenführer Sepp Haßlberger seinen Schneeschuh-Schülern, worauf es bei dieser Sportart ankommt.

Sicht bis zum Kaisergebirge

Rucksackradio-Reporterin Christine Haberlander bei der Arbeit

Schnell ist klar, dass dieser Weg nicht leicht sein wird. Die 8,5 Kilometer lange Hausbergrunde ist zwar von einem anderen Schneeschuhgeher vorgespurt, aber steil und durchaus anspruchsvoll. Schritt für Schritt stapfen die Aspiranten weiter über den Skihang nach oben auf dem Kreuzweg.

Unberührte Schneelandschaft im Chiemgau

Vorbei geht’s an der malerischen Eckkapelle aus dem 18. Jahrhundert; rechts und links liegt der glitzernde Schnee über einen Meter hoch. Immer wieder belohnen die Schneeschuhwanderer fantastische Ausblicke ins Tal und in die gegenüberliegende Bergwelt, bis hin zum Zahmen und zum Wilden Kaiser.

Kaspressknödel zur Belohnung

Schee war's: Maria Perreiter, Christine Haberlander und Jörg Bornmann

Vierhundert Höhenmeter sind zu schaffen. Nach drei Stunden Aufstieg erreicht die Gruppe den höchsten Punkt der Tour. Reit im Winkl liegt den Schneeschuhgehern zu Füßen. Von nun an geht’s über unberührte Almwiesen leicht bergab. Die Hutzenalm lockt mit ihren legendären Kaspressknödeln. Nach zünftiger Einkehr geht’s zurück ins Tal, entweder über den Forstweg oder bei sicheren Verhältnissen über die steilen Tiefschneehänge.