Kornberg-Ostloipe Geheimtipp für Langläufer
Am nordöstlichen Rand des Fichtelgebirges nahe der tschechischen Grenze liegt der 827 Meter hohe Große Kornberg. Zwar fehlen ihm die imposanten Felstürme und Blockmeere, die man sie von den anderen Gipfeln des Fichtelgebirges gewohnt ist, jedoch besitzt der Nebengipfel Hirschstein viele steile, teilweise senkrecht abfallende Felstürme.
Des Weiteren gibt es am Kornberg als Sehenswürdigkeiten die Zigeunersteine mit dem Wackelstein und die Schönburgwarte mit gutem Fernblick. Für Skifahrer ist ein Schlepplift vorhanden, besonders schön aber sind Loipen.
Ein absoluter Geheimtipp ist die Kornberg-Ostloipe. Während das Hohe Fichtelgebirge rund um den Ochsenkopf ein bekanntes Langlauf-Gebiet ist, sind die Loipen im Bereich des Kornbergs eher nur Insidern bekannt. Präpariert wird die Kornberg-Ostloipe von Mitgliedern der Skigilde Selb, die in Brunn am Großen Kornberg ihr Vereinsheim haben und ehrenamtlich tätig sind. Schon seit 15 Jahren gibt es diese Loipe, doch erst in den letzten Jahren wurde sie mehr und mehr perfektioniert und den Standards angeglichen. Jetzt bietet sie pures Langlauf-Vergnügen im klassischen Stil oder in der Skatingtechnik. Nicht nur bei den Einheimischen, auch bei Wintersportlern aus Tschechien ist die Loipe beliebt, vor allem weil sie sehr abwechslungsreich durch die Landschaft führt, mal über freie Flächen, dann wieder durch Wald. Varianten von 10, 12 und 15 Kilometer Länge lassen konditionellen Spielraum.
Zum Einstieg empfiehlt sich auch die relativ ebene Sonnenloipe am Fuß des Kornbergs. Steiler hinauf geht es dann durch den Wald zur Ostloipe. Am Weg liegt ein Wirtshaus: das Alte Pfarrhaus. 1812 wurde es vom Pfarrer aus Pilgramsreuth als Altersruhesitz und aus Granitsteinen erbaut. Weil den Pfarrer aber schon zwei Jahre später der Schlag traf, wurde das Pfarrhaus danach zum Wirtshaus. Langläufer können sich hier stärken und am Kachelofen aufwärmen.

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