Die Staubwolke beim Sprengen
Nach Baggerunfall Autobahnbrücke bei Murnau gesprengt
Den Behörden dauerten die Abrissarbeiten zu lange. Weil beim Abbruch einer Brücke der A 95 bei Murnau zwei Bagger abgestürzt waren, ordnete die Autobahndirektion die Sprengung des Bauwerks an. Am Donnerstagabend flog die Brücke wie geplant in die Luft.
Nach den spektakulären Unfällen mit zwei Baggern an der Autobahnbrücke der A 95 hatte die Autobahndirektion Südbayern überraschend die Sprengung einer der beiden Brücken angekündigt. Denn ein weiterer Abbruch der Brücke mit den Fahrspuren in Richtung München hätte zu lange gedauert, so die Autobahndirektion Süd. Die Zwillingsbrücke mit den Spuren Richtung Garmisch bleibt bestehen. Über sie werden im Gegenverkehr die Autos je einspurig geleitet.
Spektakuläre Sprengung
Die Sprengung lief genau nach Plan: Zunächst brachten Sprengmeister 17,5 Kilo Sprengstoff an. Ab 19.30 Uhr wurde die Autobahn im Bereich der Anschlussstelle Murnau/Kochel für rund eine Stunde aus Sicherheitsgründen total gesperrt. Die Autofahrer mussten sich am späten Abend noch in Geduld üben, bis Betonbrocken von der Fahrbahn auf der unversehrten Brücke geräumt waren und die Sicherheit der Baustelle untersucht war.
Vor zweieinhalb Wochen waren bei den Abbrucharbeiten der Autobahnbrücke zwei Kettenbagger abgestürzt. Die beiden Baggerführer hatten die Unfälle mit den jeweils 30 Tonnen schweren Baumaschinen verletzt überlebt.

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