Hilfsangebote in München Obdachlose in der Eiseskälte
Sibirien-Hoch Cooper macht mit seinen eisigen Temperaturen den Obdachlosen in München zu schaffen. 300 von ihnen leben auf Münchens Straßen, unter Brücken oder in Unterführungen. Für sie gibt es verschiedene Hilfsangebote.
Die Bahnhofsmission am Hauptbahnhof oder die Teestube "komm" des evangelischen Hilfswerks etwa geben an Hilfsbedürftige warme Getränke und Mahlzeiten aus. Und sie helfen den Obdachlosen, einen der Wohnplätze in den städtischen Wohnheimen zu bekommen. Oder zumindest eine Notunterkunft für eine Nacht.
"Wenn jetzt wirklich ein Münchner Bürger jemanden sieht, der draußen ist wär's auch gut den anzusprechen und zu sagen, wissen Sie, wo Sie hingehen können, wo Sie einen warmen Platz haben, und wenn nicht, dann die Polizei zu verständigen, weil die Polizei muss in so einem Fall helfen oder ihn zur Bahnhofsmission zu bringen, weil die Außentemperaturen sind wirklich gefährlich, dass niemand erfriert."
Gabriele Ochse von der Bahnhofsmission
Vier Obdachlose erfroren
Gezielt ansprechen, das machen auch die Streetworker des Evangelischen Hilfswerks. Denn manche Obdachlose trauen sich von allein nicht, die vorhandene Hilfe in Anspruch zu nehmen. Allein in den letzten beiden Wintern sind in München und dem Umland vier Obdachlose in ihren notdürftigen Lagern erfroren, sagt die Streetwork-Teestube "komm".

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