Neubau der Großmarkthalle Standort-Entscheidung verschoben
Die Zukunft der Münchner Großmarkthalle ist noch immer ungewiss. Aufgrund vieler Unwägbarkeiten wurde der Standort des umstrittenenen Neubaus im Stadtrat heute nicht festgelegt. Eine Vorentscheidung soll am 13. Dezember fallen.
Bis auf die denkmalgeschützten Halle 1 und die Kartoffelhalle soll im Zentralbereich alles abgerissen werden. Die neue Halle ist im Norden des Geländes östlich der Thalkirchner Straße geplant. Das ist der Standort, den die Stadt nach dem neuen Gutachten einer Unternehmensberatung allein für geeignet hält, weil so der LKW-Parkplatz an der Schäftlarnstraße erhalten bleibt.
Händler wollten anderen Standort
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Der Fruchthandelsverband, in dem viele Händler organisiert sind, wollte eigentlich auf dem Parkplatz für Lastwagen eine neue Halle bauen. Laut Gutachter ist der Standort aber zu eng, zudem sei der Boden mit hoher Wahrscheinlichkeit schadstoffbelastet. An dem Standort waren früher ein Straßenbahndepot und eine Tankstelle.
Sukzessive Bebauung möglich
Das favorisierte Baugelände an der Thalkirchner Straße könnte Schritt für Schritt bebaut werden - je nachdem, wie viel Fläche die Obst- und Gemüsehändler brauchen. Bis zur Fertigstellung des ersten Bauabschnitts frühestens im Jahr 2016 soll der Handel in den alten Hallen weitergehen, dann erst steht der Umzug an. Die Stadt beteuert, dass es während der Bauzeit genug Parkplätze und Anfahrtsmöglichkeiten für Zulieferer und Kunden geben werde.

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