Die arktischen Temperaturen der vergangenen Wochen bedeuteten …
Zu viel Eis, zu kalt Main-Donau-Kanal bleibt vorerst dicht
Während Kapitäne auf dem Main schon wieder fahren können, müssen sich ihre Kollegen auf dem Kanal noch gedulden. Treibeis sorgt dort noch immer für Behinderungen. Und das wahrscheinlich für Wochen.
Obwohl die massive Eisschicht auf der Wasserstraße bereits aufgebrochen wurde, könnten vorerst nur kleinere Frachtschiffe den Kanal passieren. Der Grund ist das Treibeis, das nur sehr langsam abtaut, wie das Wasser- und Schifffahrtsamt in Nürnberg mitteilt. Vor allem vor Schleusen könne es immer wieder zu Problemen mit aufgestauten Eisbrocken kommen.
Vier Eisbrecher im Einsatz
Von Donnerstag an sollen wieder kleinere Schiffe auf der Strecke zwischen Nürnberg und Bamberg fahren können. Am Mittwoch (22.02.12) waren dort vier Eisbrecher mit dem Knacken der dicken Eisschicht beschäftigt. Einige kleinere Frachter unternahmen bereits Testfahrten.
Freigabe gegen Ende der Woche?
Im südlichen Abschnitt der 170 Kilometer langen Wasserstraße entspanne sich die Lage allerdings nur langsam, so das Schifffahrtsamt weiter. In Richtung Donau könnten wohl erst gegen Ende der Woche kleinere Schiffe den Kanal passieren. Hier sei die Eisschicht noch immer sehr dick. Bis die Wasserstraße wieder komplett für die Schifffahrt freigegeben werden kann, könnte es wohl noch zwei bis drei Wochen dauern.
Freie Fahrt auf dem Main
Ursache für die Probleme sind die extrem kalten Temperaturen, die bis Mitte Februar ganz Europa in ihrem eisigen Griff hatten. Die relativ milden Temperaturen der vergangenen Tage haben den zugefrorenen Main inzwischen wieder befahrbar gemacht. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt meldete am Dienstag (21.02.12) freie Fahrt für die gesamte Flussstrecke.

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