JVA Würzburg Hungerstreik wird fortgesetzt
Obwohl einige ihrer Forderungen akzeptiert wurden, beteiligen sich noch 25 Häftlinge der Würzburger Justizvollzugsanstalt an dem Hungerstreik. Sie treten unter anderem für Kopfkissen und Steppdecken ein.
Nach einem Gespräch mit den Hungerstreikenden versprach Anstaltsleiter Robert Hutter, die Forderung nach Kopfkissen und Steppdecken im Sommer zu erfüllen. Das sei allerdings kein Zugeständnis an die Streikenden, sagte Hutter. Vielmehr bekämen - unabhängig vom Hungerstreik - alle Insassen bayerischer Gefängnisse Kopfkissen und Steppdecken. Bislang müssen sie mit Kopfkeilen aus Schaumstoff und Wolldecken zurecht kommen.
Gitter bleiben
Die feinmaschigen Gitter vor den Zellenfenstern sollen aber entgegen der Forderung etlicher Häftlinge nicht entfernt werden. Sie seien notwendig, weil einige Gefangene in der Vergangenheit immer wieder Essen und Speisereste aus den Fenstern geworfen hatten.
"Rädelsführer" wurden verlegt
Nach acht Tagen Hungerstreik seien die Gefangenen ärztlich untersucht worden. Nach Angaben von Anstaltsleiter Hutter sind sie gesund und haben zwischen zwei und vier Kilogramm Körpergewicht verloren. Die "Rädelsführer" seien inzwischen in andere Gefängnisse verlegt worden, sagte Hutter.
Liste mit Forderungen
Der Hungerstreik hatte Ende Januar begonen. Anfangs verweigerten 72 Häftlinge die Nahrungsaufnahme. Sie hätten eine Liste mit 15 verbesserungswürdigen Punkten vorgelegt, sagte Anstaltsleiter Hutter. Unter anderem treten die Häftlinge für ein besseres Fernsehprogramm ein.
Nicht der erste Hungerstreik
Die im Hungerstreik befindlichen Häftlinge werden laut Hutter ärztlich betreut und wurden bereits von der Arbeit und dem Sport in der JVA freigestellt. Bereits im Sommer vergangenen Jahres waren rund 30 Gefangene in Hungerstreik getreten. Auch damals konnte die Situation mit Hilfe von Gesprächen entschärft werden.

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schmittwolf, Montag, 06.Februar, 18:02 Uhr
5. hungerstreik
Zitat SZ "Die eigenen Fernseher dagegen bleiben draußen. "Wir haben einfach niemanden, der sie kontrolliert", sagt Hutter."
Offensichtlich nimmt es der Anstaltsleiter nicht so genau mit der Wahrheit, in der JVA Würzburg wurden eigene Fernsehgeräte von Insassen durch die Anstalt überprüft, dafür mussten mehr als 20 euro bezahlt werden. Wenn trotzdem in Fernsehgeräten Handys oder Drogen versteckt wurden, so zeigt das doch nur das die Geräte nicht kontrolliert wurden. Nennt sich soetwas nicht Betrug?
Da in der Anstalt vor einigen Jahren die Radioanlage abgestellt wurde, habe die Insassen nur noch die Möglichkeit sich überteuerte TV Geräte bei der Anstalt zu Mieten.
kenyatta, Freitag, 03.Februar, 13:52 Uhr
4. hungerstreik
das ist hier alles sehr "beschönigt" worden von seiten der anstaltsleitung.
- ärztliche betreuung = die gefangenen wurden gewogen und das verlorene gewicht liegt auch höher
- von sport und arbeit freigestellt = erst in der 2. woche des streiks
es wird so dargestellt, als wenn es um belanglose dinge ginge (von decken, kopfkissen abgesehen). letztendlich ist es doch so, dass die gefangenen besch... essen kriegen und beim einkauf nur für tankstellenpreise einkaufen können, WENN sie es denn dürfen.
willkürlich werden einfach die einkäufe gestrichen. briefumschläge werden "rassistisch" ausgegeben, trennscheiben bei besuchen ohne grund angeordnet.
UND DA WUNDERT MAN SICH, DASS GESTREIKT WIRD???
haha, Donnerstag, 02.Februar, 17:06 Uhr
3. ja nee is klar
neue decken und kissen wer4den den inhaftieren seit jahren versprochen und das essen ist schweinefrass..die dicken stücke landen in der beamtenküche und an der gefangenenkost wird gespart...wer aus der reihe tanzt oder seinen mund aufmacht, der kommt in arrest, anderen knast oder bestenfalls in haus K, die psychatrie..wo er mit fragwürdigen medikamenten ruhiggestellt wird...knast ist knast..da beißt die maus kein faden ab..aber nur in der jva würzburg gibt es knast extrem...
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