Rimpar (Lkr. Würzburg) Protestaktionen sichern Arbeitsplätze
Die Belegschaft des Kugellagerherstellers "Gebrüder Reinfurt" aus Rimpar hatte mit ihren Protestaktionen Erfolg: Mehr als 300 Arbeitsplätze sind an dem Standort gesichert. Wer doch gekündigt wird, bekommt nun eine hohe Abfindung.
Der Kugellagerhersteller hat einem Standort- und Beschäftigungssicherungsvertrag bis Ende 2016 zugestimmt. Das gibt über 300 Mitarbeitern Sicherheit, sagte Walter Flierl von der IG-Metall. Bis Dezember 2016 sollen nun höchstens 60 Arbeitsplätze wegfallen. Ursprünglich wollte das Unternehmen 110 Stellen streichen. Insgesamt arbeiten am Standort Rimpar derzeit 400 Menschen.
Abfindung und Umschulung für Entlassene
Außerdem konnte die Gewerkschaft nach Angaben von Flierl erreichen, dass die gekündigten Mitarbeiter eine Abfindung erhalten, die dreimal so hoch ist wie das ursprüngliche Angebot des Unternehmens. Außerdem finanziert der Kugellagerhersteller den Entlassenen eine längstens zwölf Monate dauernde Umschulung. Allerdings konnte die Belegschaft die Verlagerung der Vor- und Endmontage nach Tschechien nicht verhindern. Diese Erfolge konnten dank der breiten Unterstützung durch ein Aktionsbündnis aus Bevölkerung und Politik erreicht werden, sagte Flierl.
Neue Stellen angedacht
Als Grund für die Arbeitsplatzverlagerung nannte Unternehmenssprecher Michael Stürmer "die ständige Preisreduzierung", die vor allem "durch asiatische Lieferanten" angetrieben würde. Um das langfristige Bestehen des Unternehmens zu sichern, sei die "drastische Strukturmaßnahme" unumgänglich. Im Gegenzug zum Arbeitsplatzabbau in der Montage werde das Unternehmen neue Stellen in Konstruktion, Forschung und Entwicklung schaffen, kündigte Stürmer an.
Stichwort: "Gebrüder Reinfurt"
Das Unternehmen ist - nach eigenen Angaben - weltweit einer der Technologieführer bei der Entwicklung und Produktion von Hochpräzisionsminiaturkugellagern. Die Firmenzentrale befindet sich in Rimpar bei Würzburg, außerdem gibt es bereits einen Montagestandort in Tschechien.

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Lothar Fuchs, Gemünden, Samstag, 28.April, 09:11 Uhr
3. Aussiedlung nach Tschechien
Wenn sich das Unternehmen nach Tschechien verlagert, sollte ihm die Auflage gemacht werden, vom Staat erhaltene Subventionen, wie für technische Anlagen/Maschinenbau, Einrichtungen und Steuervorteile umgehend zurück zu zahlen. Denn: Es sind dies die Gelder der Steuerzahler. Im Übrigen sollte sich der ideenreiche Geschäftsführer einmal Fälle aus der Vergangenheit ansehen: Was ist mit vielen Firmen geworden, die sich ins Ausland verlagert haben, siehe Nokia ?
Anonym, Freitag, 13.April, 15:53 Uhr
2. GRW
Die Arbeitsweisen der aktuellen Geschäftsleitung der GRW waren von Anfang an sehr dubios.
Als ich 2009 in das Unternehmen eingetreten bin war die allgemeine Wirtschaftslage miserabel und Kurzarbeit wurde eingeführt. Als es dann wieder bergauf ging wurden die Arbeitsbedingungen rapide schlechter. Lückenlose "Überwachung" der Mitarbeiter und Willkür in Entscheidungen sind nur zwei Beispiele der Methoden der GL...
Es wurden klare Versprechungen gemacht, es würde nicht zu Verlagerungen oder Entlassungen kommen!
Was jetzt geschieht macht wütend und es grenzt an Verhönung der Menschen, die das Rückgrat eines Unternehmens bilden.
Ich habe das Unternehmen Anfang 2011 verlassen, erkläre mich aber solidarisch mit meinen ehemaligen Kollegen.
Macht weiter und lasst euch nicht unterkriegen!
Anonym, Freitag, 13.April, 10:12 Uhr
1. Protest bei GRW
was hier abläuft kann sich ein Außenstehender nicht vorstellen. Das Arbeitsklima ist schrecklich seit die neue Geschäftsführung die Leitung im Jahr 2009 übernommen hat.
Es wurde auf Infoveranstaltungen der Geschäftsleitung versprochen es werde keine Entlassungen geben die Mitarbeiter sind das Kapital des Unternehmens, auf der nächsten wurde gesagt "Manager die ins Ausland gehen sind führugsschwach" so die Worte von XX (Name von der Redaktion entfernt). Und nun soll all dies geschehen was vorher unmöglich schien und von der Geschäftsleitung verneint wurde.
Das Verhalten der Geschäftsleitung grenzt an XX (von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. Wenn Sie Hinweise haben, denen wir in unseren Programmen vertraulich nachgehen sollen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an frankenaktuell@br.de).