Glätte in Franken Verletzte Autofahrer, gesperrte Straßen
Auf glatten Straßen sind in Franken mehrere Menschen teils schwer verletzt worden. Mehrere Straßen mussten gesperrt werden. Auf der B2 gab es einen schweren Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Lkw.
A7 bei Dinkelsbühl: gegen Tunnelmauer gekracht
Auf der A7 zwischen Dinkelsbühl-Fichtenau und Ellwangen war am frühen Morgen ein Laster auf schneeglatter Straße ins Schleudern geraten und gegen eine Tunnelmauer geprallt. Der Lkw stellte sich quer und musste abgeschleppt werden. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Der Verkehr in Richtung Ulm wurde umgeleitet.
B2 bei Hof: Frau rast in Laster
Nach einem schweren Verkehrsunfall wurde die B2 zwischen Konradsreuth und Hof komplett gesperrt. Eine junge Frau war dort frontal in einen entgegenkommenden Laster gerast, sagte ein Polizeisprecher dem Bayerischen Rundfunk. Die Frau wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Der Lastwagenfahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Auf der A73 in Höhe Lichtenfels waren bereits am Dienstagabend (14.02.12) gleich vier Fahrzeuge kollidiert. Dabei wurden fünf Fahrzeuginsassen leicht und einer mittelschwer verletzt, teilte die Polizei mit. Die Autobahn musste in diesem Streckenabschnitt für zwei Stunden gesperrt werden. Außerdem krachte es auf der B 173 bei Köditz im Landkreis Hof: Dort fuhren zwei Laster aufeinander. Einen Autounfall mit Blechschaden gab es außerdem auf der A70 Bamberg-Bayreuth. Und in die Leitplanke krachte ein Autofahrer auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Trockau und Pegnitz. Verletzt wurde niemand.
B14 bei Heilsbronn: Vollsperrung
Ebenfalls mit Glätteunfällen beschäftigt war die Polizei in Mittelfranken: Allein am Mittwochmorgen (15.02.12) wurden zwischen 4.00 und 7.00 Uhr 24 Unfälle gemeldet. Dabei blieb es aber vorwiegend bei Blechschäden. Auf der B14 zwischen Heilsbronn und Buchschwabach ist bei einem Frontalzusammenstoß eine Frau im Auto eingeklemmt worden. Nach Angaben der Polizei wurde sie aber nicht schwerer verletzt. Die Frau kam in ein Krankenhaus.
Laut Polizei war ein Kleintransporter, der in Richtung Ansbach unterwegs war, vom Wind auf die Gegenfahrbahn gedrückt worden. Dort war er mit dem Auto der Frau zusammengestoßen. Ein weiteres Auto rutschte in den Graben, weil der Fahrer aufgrund des Zusammenstoßes abbremsen musste. Wegen der Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße 14 zwischen Heilsbronn-Ost und Müncherlbach in beide Richtungen gesperrt werden. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von knapp 30.000 Euro.
B19 bei Giebelstadt: Frontalzusammenstoß
Bereits am Dienstagabend (14.02.12) sind bei einem Verkehrsunfall auf der B19 bei Giebelstadt drei Menschen verletzt worden: Eine 20 Jahre alte Frau aus dem Landkreis Würzburg war mit ihrem Wagen in Richtung Giebelstadt unterwegs gewesen. Kurz vor einer Einmündung verlor die junge Frau auf der winterglatten Straße die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet dadurch in den Gegenverkehr. Ein 39-Jähriger konnte offenbar nicht mehr rechtzeitig reagieren und prallte in die Fahrerseite des Wagens der 20-Jährigen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde sie im Wagen eingeklemmt. Die Feuerwehr musste die lebensgefährlich verletzte Frau aus dem Fahrzeugwrack befreien. Ihre Beifahrerin und der Mann im anderen Fahrzeug konnten selbst aus den Autos steigen. Die Beifahrerin wurde schwer verletzt, der Mann aus dem entgegenkommenden Fahrzeug leicht. Alle drei wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.
Die B19 war zwischen Giebelstadt und Herchsheim für die Dauer der Bergung komplett gesperrt. Die Polizei schätzt die Gesamtschadenshöhe auf mehr als 10.000 Euro. Die beiden beteiligten Autos haben demnach nur noch Schrottwert.

Wetter

