Bayern 1 - Mainfranken

Grafenrheinfeld Gaskraftwerk statt Atomreaktor

Die "Region Mainfranken GmbH" fordert von der bayerischen Staatsregierung ein Gaskraftwerk anstelle des Atomreaktors am Standort Grafenrheinfeld. Unterstützung erhält die Initiative von mehreren Oberbürgermeistern und Landräten.

Stand: 02.04.2012
Atomkraftwerk Grafenrheinfeld im Morgendunst | Bild: picture-alliance/dpa

Ein entsprechender Antrag wurde an die bayerische Staatsregierung geschickt. Unterschrieben haben den Brief die Oberbürgermeister von Schweinfurt und Würzburg sowie die Landräte der Kreise Bad Kissingen, Haßberge, Kitzingen, Main-Spessart, Rhön-Grabfeld, Schweinfurt und Würzburg. Auch die Verantwortlichen der IHK Würzburg-Schweinfurt und der Handwerkskammer für Unterfranken unterstützen die Forderung nach einem Gaskraftwerk.

Reaktor läuft nur noch zwei Jahre

Den Politikern geht es eigenen Angaben zufolge in erster Linie darum, für Energiesicherheit zu sorgen. Um den Strombedarf bei Windflauten, an sonnenschwachen Tagen und in der Nacht zu decken, seien zusätzliche konventionelle Kraftwerke nötig, so die Begründung. Das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld muss im Rahmen der beschlossenen Energiewende bis zum 31. Dezember 2014 vom Netz gehen.

"Durch die Abschaltung des KKW Grafenrheinfeld [...] ist die Region Mainfranken in besonderer Weise gefordert, 'Energie regional neu zu denken' und alternative Quellen in Wert zu setzen."

Auszug aus dem Schreiben an die bayerische Staatsregierung

Grafenrheinfeld möglicher Standort

Nach der eingeleiteten Energiewende hatte Ministerpräsident Seehofer im Oktober vergangenen Jahres verkündet, dass in Bayern vier oder fünf Gaskraftwerke geplant seien. Dabei nannte er auch Grafenrheinfeld als möglichen Standort.

AKW-Mitarbeiter fürchten um Arbeitsplätze

Im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld sind rund 500 Mitarbeiter beschäftigt. Ein Gaskraftwerk würde nach Angaben eines Sprechers des AKWs aber nur zwischen 40 und 50 Mitarbeiter benötigen. Im vergangenen Herbst hatten Kraftwerksmitarbeiter bei einer Demonstration in Schweinfurt einen Ersatz für Ihre Arbeitsplätz gefordert.

3 Kommentare

Bitte geben sie höchstens 2000 Zeichen ein.

Spamschutz * Bitte geben Sie das Ergebnis der folgenden Aufgabe als Zahl ein:

Andrea, Samstag, 05.Mai, 13:44 Uhr

3. Grafenrheinfeld abschalten jetzt

Da kann ich nur sagen: Danke dafür!! Und hoffentlich geht diese Mühle noch vor diesem Datum vom Netz!! Denn wir jungen Menschen in dieser Region schweinfurt und Umland wollten dieses AKW noch nie!! Und dazu zähle ich mich ebenfalls!!!

Denn nachdem, was wir in Fukushima gesehen haben und in Tschernobyl und in Harrisburgh ist es auch hier allerhöchste Zeit, den Aus-Schalter zu betätigen!! Denn dieses Atomkraftwerk Grafenrheinfeld steht in einer dicht besiedelten Region und wenn es hier zu einem Supergau käme, dann wäre nicht nur die Region Schweinfurt und Umland, sondern ganz Deutschland betroffen!! Dann würde ganz Deutschland uf Jahrtausende unbewohnbar!!

Darüber hinaus ist diese Mühle bereits 30 Jahre alt, abgeschrieben und nur noch eine reine Gelddruck-Maschine und sonst nichts mehr!! Dieses Ding stellt eine potentielle Bedrohung für unsere Region dar!!!

Daher muss alle Anstrengung unternommen werden, dass dieses AKW noch deutlich vor 2015 vom Netz geht!!! Nie wieder Atomkraft in der Region schweinfurt und Umland!! Weg mit dieser dreckigen Energie und weg mit diesem Peilobjekt für Trainingsflüge von amerikanischen Kampfjets!! Oder muss es erst noch einen ersthaften Umfall in Form eines Absturzes eines solchen "Warzenschwein"-Flugzeugs in das AKW geben?? Und was war mit diesem ominösen Riss in einer Rohrleitung im nuklearen Teil dieses AKWs?? ich möchte echt nicht wissen, wie viele Störfälle der betreiber E-on hier noch arglistig verschwiegen hat!!

Daher: abschalten jetzt!!! Weg mit dieser Bedrohung für unsere Region und deren Bürger!!! Weg mit dem AKW Grafenrheinfeld!!! Und dass jetzt!!!

Andrea, Samstag, 05.Mai, 13:42 Uhr

2. Grafenrheinfeld abschalten jetzt

Da kann ich nur sagen: Danke dafür!! Und hoffentlich geht diese Mühle noch vor diesem Datum vom Netz!! Denn wir jungen Menschen in dieser Region schweinfurt und Umland wollten dieses AKW noch nie!! Und dazu zähle ich mich ebenfalls!!!

Denn nachdem, was wir in Fukushima gesehen haben und in Tschernobyl und in Harrisburgh ist es auch hier allerhöchste Zeit, den Aus-Schalter zu betätigen!! Denn dieses Atomkraftwerk Grafenrheinfeld steht in einer dicht besiedelten Region und wenn es hier zu einem Supergau käme, dann wäre nicht nur die Region Schweinfurt und Umland, sondern ganz Deutschland betroffen!! Dann würde ganz Deutschland uf Jahrtausende unbewohnbar!!

Darüber hinaus ist diese Mühle bereits 30 Jahre alt, abgeschrieben und nur noch eine reine Gelddruck-Maschine und sonst nichts mehr!! Dieses Ding stellt eine potentielle Bedrohung für unsere Region dar!!!

Daher muss alle Anstrengung unternommen werden, dass dieses AKW noch deutlich vor 2015 vom Netz geht!!! Nie wieder Atomkraft in der Region schweinfurt und Umland!! Weg mit dieser dreckigen Energie und weg mit diesem Peilobjekt für Trainingsflüge von amerikanischen Kampfjets!! Oder muss es erst noch einen ersthaften Umfall in Form eines Absturzes eines solchen "Warzenschwein"-Flugzeugs in das AKW geben?? Und was war mit diesem ominösen Riss in einer Rohrleitung im nuklearen Teil dieses AKWs?? ich möchte echt nicht wissen, wie viele Störfälle der betreiber E-on hier noch arglistig verschwiegen hat!!

Daher: abschalten jetzt!!! Weg mit dieser Bedrohung für unsere Region und deren Bürger!!! Weg mit dem AKW Grafenrheinfeld!!! Und dass jetzt!!!

Johannes Metzger, Mittwoch, 08.Februar, 22:30 Uhr

1. Gaskraftwerk

Gaskraftwerke an den Standorten zu errichten an den früher oder heute noch AKW s stehen ist sicher sinnvoll, da ja die vorhandenen Stromleitungskapazitäten vorhanden sind. Wenn dann auch noch das Gas aus den umliegenden Biogasanlagen mit eingespeist wird macht der Vorschlag auch aus ökologischen Gesichtspunkten Sinn.