Würzburg Kulturspeicher feiert Zehnjähriges
Im Februar 2002 ist das Museum im Kulturspeicher in Würzburg eröffnet worden, als nichtstaatliches Museum in städtischer Hand. Jahr für Jahr hat es zwischen 30.000 und 45.000 Besucher. Heuer wird Jubiläum gefeiert.
Im Laufe der vergangenen zehn Jahre hat sich das Würzburger Museum einen hervorragenden Ruf weit über die Grenzen Unterfrankens und Bayerns hinaus erarbeitet. Im Museumsführer der Wochenzeitung "Die Zeit" wird der Kulturspeicher zum Beispiel für seine Kunstsammlungen gerühmt, die zu den schönsten seiner Art Deutschlands gehörten. Neben Gemälden aus städtischem Besitz beherbergt der Kulturspeicher die Sammlung "Peter C. Ruppert - Konkrete Kunst in Europa nach 1945". Der Berliner Kunstsammler und seine Frau gaben die 400 Werke ihrer Sammlung als Dauerleihgabe an das Museum weiter.
Mit Bayerischem Museumspreis ausgezeichnet
Der Würzburger Kulturspeicher beweist, dass sich moderne Kunst und romantische Malerei des 19. Jahrhunderts unter einem Dach nicht grundsätzlich ausschließen müssen, sondern auf spannende Weise miteinander kombiniert werden können. "Wir wollen uns im Kontrast profilieren. Wir wollen zeigen, wie die unterschiedlichen Künstler mit den gleichen Themen umgehen", erklärt Museumsdirektorin Marlene Lauter. Mit ihrem Konzept hat sie viel Beachtung gefunden: 2005 erhielt der Kulturspeicher den Bayerischen Museumspreis unter anderem für seine vorbildliche Museumspädagogik.
3.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche
Das Museum der Stadt Würzburg ist aus der städtischen Galerie hervorgegangen und hat vor einem Jahrzehnt einen festen Platz in einem ehemaligen Speichergebäude am Alten Hafen gefunden. Auf 3.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden zwei Dauer- und pro Jahr fünf bis sechs Wechselausstellungen gezeigt. Das Museum kann auf einen städtischen Etat von fast 1,5 Millionen Euro zugreifen.

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