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Treuchtlingen (Lkr. WUG) Kleinkind stürzt in eiskalte Altmühl

Eine Zweieinhalbjährige hat einen Sturz in die Altmühl glimpflich überstanden. Das Kind war beim Spielen in Treuchtlingen in den Fluss gefallen. Zwei Passantinnen retteten das Kind. Nun beschäftigt der Fall die Staatsanwaltschaft.

Stand: 08.02.2012
Symbolbild: Polizeiwagen | Bild: picture-alliance/dpa

"Das Kleinkind ist über dem Berg", sagte ein Pressesprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken in Nürnberg dem Bayerischen Rundfunk. Und er fügte hinzu: "Bei der Rettung des Mädchen haben drei Menschen sehr gut reagiert." Das Kind war am Dienstagnachmittag (07.02.12) beim Spielen in der Nähe eines Wohnhauses in die Altmühl gefallen. Das Haus steht laut Polizei auf einer abschüssigen Wiese, die häufiger von der Altmühl überschwemmt wird.

Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungen

Zum Zeitpunkt des Unfalls spielten in dem Bereich mehrere Kinder, auch Erwachsene waren dort unterwegs. Zwei Passantinnen bekamen den Unfall unmittelbar mit. Eine von ihnen alarmierte sofort die Polizei, die andere konnte das Kind aus dem Fluss ziehen, ohne selbst ins Wasser zu müssen. Das Mädchen war kurzfristig in der Altmühl untergetaucht. Die Ansbacher Staatsanwaltschaft geht der Frage nach, ob die Mutter ihre Aufsichtspflicht verletzt hat. Wo genau sich die Mutter zum Zeitpunkt des Unfalls aufgehalten hat, ist nach Angaben der Polizei bislang unklar.

Nicht mehr geatmet

Da die Polizeiinspektion Treuchtlingen nicht weit von dem Unfallort entfernt ist, war auch ein 26 Jahre alter Polizeibeamter sehr schnell vor Ort und leistete erste Hilfe. Der junge Polizist bemerkte, dass das Mädchen nicht mehr atmete und begann mit der Reanimation. Das Kind wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen. Dort wird das Mädchen laut Polizei auch weiterhin behandelt.