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Aktion in der Straßenbahn Speed-Dating mit Flüchtlingen in Nürnberg

In der Straßenbahn können Nürnberger und Flüchtlinge sich heute in Nürnberg beim Speed-Dating kennenlernen. Die jeweils 90-minütigen Fahrten starten um 15 und um 17 Uhr an der Straßenbahn-Insel am Hauptbahnhof.

Von: Judith Dauwalter

Stand: 08.10.2017

Straßenbahn in Nürnberg  | Bild: picture-alliance/dpa

Die zwei Sonderfahrten veranstaltet die Stabstelle Bürgerschaftliches Engagement im Sozialreferat zusammen mit dem Geflüchteten-Verein "Refugees Nürnberg". In der VAG-Eventstraßenbahn erwarten rund 20 Geflüchtete am Sonntagnachmittag interessierte Einheimische. Ziel sei es, "Menschen mit verschiedenen Sprachen und Kulturhintergründen zusammen zu bringen und im besten Fall langfristige Bekanntschaften zu entwickeln", so Veranstalterin Kathleen Purrucker vom Sozialreferat. Der Austausch werde kulinarisch mit einer "orientalischen Köstlichkeit" und Tee begleitet.

Fortbildungen für ehrenamtliche Helfer

Das Speed-Dating bildet den Auftakt für die neue Fortbildungsreihe "WISE-NBG". WISE steht für "Wissen, Interaktion, Sensibilisierung, Ermutigung".

"Das soll die Ehrenamtlichen ermutigen und ihnen noch einmal Kraft und Motivation für das letzte Jahresviertel geben."

Kathleen Purrucker, Sozialreferat der Stadt Nürnberg

Das Projekt wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert und bietet von Oktober bis Dezember rund 25 Informations- und Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit. Darunter sind Vorträge und Lesungen über den Irak oder Syrien, Weiterbildungen zur Wertevermittlung, zum Umgang mit Traumata oder zur muslimischen Alltagskultur.


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Kommentare

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Andreas Reim, Dienstag, 17.Oktober, 00:35 Uhr

56. Dringlichere Probleme

Leider geht aus dem Artikel nicht hervor, ob hier beabsichtigt ist Flüchtlinge in eine partnerschaftliche Beziehung zu bringen oder sich einfach so (freundschaftlich) auszutauschen. ... Ansich ja keine schlechte Idee ... Allerdings wirkt so eine Aktion sicherlich auch verstörend auf Menschen die in Mülleimern nach Pfandflachen suchen oder sich mit 2 oder 3 Jobs irgendwie über Wasser halten. Wir haben auch viele Kinder die so wenig zu Essen haben, dass sie zur Tafel gehen müssen. Die Idee hinter dieser Aktion war sicher gut gemeint, aber sie birgt viel Dynamit.

Aus Norwegen, Montag, 16.Oktober, 11:49 Uhr

55. Deutschland ist verrückt geworden

Ich lebe nunmehr seit über 10 Jahren in Norwegen und kann nur noch den Kopf schütteln was aus meinem einzigen Heimatland geworden ist. Da ich beruflich sehr viel reise, kann ich auch berichten das sich alle anderen Länder nur noch an den Kopf fassen und mich jedes Mal fragen WARUM Deutschland einen derartigen Irrsinn fabriziert.

Gerhard Krohmer, Freitag, 13.Oktober, 13:37 Uhr

54. Sich in die Schuhe des anderen Stellen ( Hans Dietrich Genscher )

Nachdem ich ungefähr 50 Kommentare gelesen habe:

Es ist erstaunlich, wie wenig sich die meisten in die Lage von
Migranten hineinversetzen können.

anne, Freitag, 13.Oktober, 12:44 Uhr

53. das ist ja toll

wie sollen die tollen und VIELEN jungen Männer denn sonst nette Blondienen kennelernen!?
Weiter so Deutschland, so geht es gut mit der Integration!

Friedhelm, Mittwoch, 11.Oktober, 10:10 Uhr

52. Steuerverschwendung

Prinzipiell wäre gegen eine solche Aktion nichts einzuwenden, wenn sie von einem privaten Unternehmen veranstaltet werden würde. Aber wenn ich in dem Artikel lese, dass das Sozialreferat und ein Verein die Veranstalter sind, dann schleicht sich bei mir das Gefühl ein, dass hier mal wieder hart erarbeitete Steuergelder für eine recht zweifelhafte Sache verschwendet werden. Kein Wunder, dass die Steuerlast in Deutschland mit eine der höchsten weltweit ist.