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Bad Kissingen Eishalle bleibt vorerst noch geschlossen

In der Bad Kissinger Eissporthalle ist am Samstag (18.02.12) Ammoniak ausgetreten. Durch die giftigen Dämpfe wurden acht Mitarbeiter des Bades und zwei Feuerwehrleute leicht verletzt. Die Eishalle soll am Wochenende wieder geöffnet werden.

Stand: 22.02.2012
Eissporthalle Bad Kissingen | Bild: Ralph Wege

Die Eishalle wurde geräumt, der Bereich um den Einsatzort sowie der Kurpark wurden abgesperrt. Die Ammoniakwolke hing stundenlang über dem Gelände, da es völlig windstill war. Erst am Abend hatte sich das giftige Gas so weit verflüchtigt, dass die vorsorgliche Absperrung der Feuerwehr aufgehoben werden konnte. "Es besteht keine Gefahr mehr", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag (19.02.12).

Großeinsatz für Rettungskräfte

Vermutlich war die Chemikalie gegen 17.20 Uhr aus der Kühlanlage der Halle ausgetreten. Zum Zeitpunkt des Unfalls war die Halle nur mäßig besucht. Insgesamt waren rund 160 Rettungskräfte im Einsatz.

Halle ab Samstag wieder geöffnet

Feuerwehrmänner betraten unter Atemschutz die Eishalle und verschlossen die Kühlanlage, wodurch der Austritt nach zwei Stunden gestoppt werden konnte. Den Ermittlungen zufolge war eine defekte Dichtung an einem Kompressor Schuld an dem Zwischenfall. Messungen durch die Feuerwehr hätten keine Gefahr für die Bevölkerung ergeben. Ein Eishockey-Spiel musste abgesagt werden. Weil die Ammoniakwolke über der Stadt hing, wurde der Kurpark gesperrt. Die Eishalle soll am Samstag (25.02.12) wieder geöffnet werden.

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