Max von Thun Ein eigener Kopf mit Macken
Das Hallodri- und Chaoten-Image findet der Schauspieler, Musiker und Moderator nicht mehr zutreffend. Auf seine Spleens aber legt er Wert. Jetzt kommt Max von Thun als Mozart-Librettist Schikander ins Kino und war Gast bei Gabi Fischer.
Maximilian Romedio Johann-Ernst Thun-Hohenstein ist 1977 in München geboren und vom Adel her ein österreichischer Graf. Die Adelsrolle hat er im Film auch mit Erfolg besetzt. Im wirklichen Leben aber trägt er lieber rote Hosen und Schiebermütze und fährt mit dem Fahrrad. Sein Vater ist Friedrich von Thun, einer der Grand-Seigneurs des Deutschen Fernsehens.
Max von Thun hat ein englisches Internat besucht und startete seine Medien-Karriere 1999 beim Musiksender MTV. Dort hat er "MTV Kitchen" moderiert. In dem Mittagsmagazin diskutierte er mit Gästen über Rockmusik und fand sein Publikum. Der Musik ist Thun nach wie vor verbunden. Er spielt Gitarre, Bass, Schlagzeug und Klavier und tritt mit der Band "77" auf.
Ein gefragter Nachwuchsstar
Thun hat in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen mitgewirkt. Er stand mit seinem Vater in "Die Verbrechen des Prof. Capellari" vor der Kamera, er spielte an der Seite von Hape Kerkeling in "Samba in Mettmann" mit, er hatte 2006 großen Erfolg - vor allem in Österreich - mit dem Historienfilm "Kronprinz Rudolf". Aufsehen erregte Thun 2009 als Jurymitglied der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar". Nach Meinungsverschiedenheiten mit Dieter Bohlen verließ er die Sendung schon nach einer Ausgabe.
Filmographie (Auswahl)
2003: Die Stimmen
2003: Mädchen Nr. 1
2004:Samba in Mettmann
2004–2006: Zwei am großen See
2006: Kronprinz Rudolf
2007: Die Flucht
2008: Stürmische Zeiten
2008: Das Papst-Attentat
2009: Ein Sommer in Long Island
2009: Geliebter Johann Geliebte Anna
2009: Engel sucht Liebe
2010: Trau’ niemals deinem Chef
2010: Der Meisterdieb
2011: In der Welt habt ihr Angst
2011: Rubbeldiekatz
2011: Buschpiloten küsst man nicht
2011: Sommer der Gaukler
Jetzt kommt er gleich mit zwei neuen Filmen in die Kinos. Er ist in Detlev Bucks Travestie-Komödie "Rubbeldiekatz" zu sehen, und er spielt in dem neuen Marcus H. Rosenmüller-Film "Sommer der Gaukler" die Hauptrolle des Emanuel Schikaneder. Von Schikaneder stammt das Libretto zu Mozarts "Zauberflöte".
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