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Katze zugelaufen So handeln Sie richtig

Ihnen ist eine Katze zugelaufen oder Sie haben einen Hund gefunden? Dann sollten Sie ein paar Punkte beachten - damit Tier und Halter bald wieder vereint sind.

Stand: 09.01.2018

Eine Fundkatze sitzt in einem Pappkarton.  | Bild: picture-alliance/dpa

Zugelaufene Tiere gelten als Fundtiere und unterliegen dem Fundrecht - das heißt sie werden zunächst einmal als Fundsache angesehen. Und wie bei Fundsachen sind Städte und Gemeinden verantwortlich. Gleichzeitig müssen Sie als Finder das Tier aber auch melden, da Sie - so technisch das in Bezug auf ein Lebewesen auch klingt - sonst eine Fundsache unterschlagen.

Wo melde ich ein gefundenes Tier?

Damit gefundene Hunde und Katzen aber nicht im Fundbüro landen, treten die Gemeinden ihre Zuständigkeit in der Regel aber an die örtlichen Tierschutzvereine und Tierheime ab. Wer ein Tier findet, kann sich dorthin wenden.

Wie kann ich herausfinden, wem das Tier gehört?

Bei Hunden und Katzen lohnt sich zunächst ein Blick auf das Halsband, wenn Sie eines tragen. Neben der Steuermarke befestigen viele Besitzer dort eine kleine Marke mit dem Namen des Tieres und einer Telefonnummer.

Solche Anhänger können allerdings schnell abreißen - vor allem, wenn das Tier schon längere Zeit durch Wälder und Büsche streift. Um das zu verhindern, sind mittlerweile viele Tiere gechipt.

Wie finde ich heraus, ob das Tier einen Chip hat?

Viele Hunde und Katzen haben Tätowierungen, an denen zu erkennen ist, dass sie einen Chip unter der Haut tragen und registriert sind. Tierärzte und Tierheim können die Nummer des Chips auslesen und darüber die in einem Haustierregister erfassten Daten über die Besitzer auslesen.

Wer selbst Hunde- oder Katzenbesitzer ist, sollte sein gechiptes Tier daher unbedingt in einem der Onlineregister eintragen - sonst hilft der Chip im Notfall nicht dabei, dass das entlaufene Tier schnell wieder zuhause ist.


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