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Pfaffenhofen blüht auf Kleine Landesgartenschau begrünt Ufer der Ilm

In Pfaffenhofen an der Ilm wurde am Vormittag die kleine Landesgartenschau eröffnet. Bis zum 20. August präsentiert die Stadt im Norden Oberbayerns auf rund sechs Hektar neu angelegte Erholungs- und Spielflächen.

Von: Susanne Pfaller

Stand: 24.05.2017

Landesgartenschau-Maskottchen Fritz, der Froschkönig | Bild: BR/Susanne Pfaller

Auch das Maskottchen der kleinen Landesgartenschau, Froschkönig Fritz, wurde am Mittwoch präsentiert. Das Motto der Gartenschau lautet "Natur zum Anfassen" und spiegelt vor allem die Renaturierung der Ilm wider. Der Fluss wurde im Zuge des Großprojekts aus seinem Betonbett befreit. Erstmals seit sieben Jahrzehnten ist der Fluss in Pfaffenhofen damit wieder an zahlreichen Stellen frei zugänglich. Davon können sich die erwarteten 30.000 Besucher der Gartenschau in den kommenden drei Monaten ein Bild machen.

Rund 1.500 Veranstaltungen geplant

Die Ilm wird wieder frei zugänglich...

Das Gelände der Gartenschau durchzieht entlang der Ilm den gesamten Stadtbereich und gliedert sich in mehrere Parks. Neben den klassischen Blumenschauen werden in Pfaffenhofen insgesamt 1.500 Veranstaltungen geboten, darunter zahlreiche Konzerte, Tanzveranstaltungen, Theaterabende, Feste und Kinderattraktionen.

Stadtbild Pfaffenhofens wird verbessert

... so findet man grüne Oasen entlang des Flusses

Die für die Gartenschau geschaffene Infrastruktur, allen voran die Parkanlagen und die Zugänge zum Fluss, werden Pfaffenhofen dauerhaft prägen. Bürgermeister Thomas Herker schätzt den Kostenaufwand für diese anhaltenden Verbesserungen des Stadtbilds auf "maximal 2,3 Millionen Euro. Damit rechnet sich die Gartenschau für Pfaffenhofen auf jeden Fall“, erklärte der SPD-Politiker mit Blick auf das Scheitern der Gartenschau in Erlangen.


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