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Diebin statt Heilerin Junge Frau in Würzburg um 500 Euro gebracht

Am Montag ist eine 27-Jährige in Würzburg auf einen Trickdiebstahl hereingefallen. Als angebliche Heilerin erbeutete eine ältere Dame mit ihrer Patientin 500 Euro Bargeld.

Stand: 13.09.2017

Geldbeutel | Bild: picture-alliance/dpa

Eine der beiden Täterinnen sprach das Opfer in der Theaterstraße an und gab sich ihm gegenüber als Heilerin aus. Während des Gesprächs näherte sich eine weitere Frau, die angab, die Patientin der Heilerin zu sein. Beide Täterinnen führten dann mehrere Rituale an der Geschädigten durch und forderten sie dazu auf, eine größere Summe Bargeld in Zeitungspapier einzuwickeln. Das sollte nach Aussage der Heilerin die 27-jährige Geschädigte von einem bestehenden Fluch heilen. Während der Ausführung rückte die angebliche Heilerin immer näher und berührte das Opfer im Oberkörperbereich . Die zweite Täterin hatte die Geschädigte dabei aus den Augen verloren. Als die Heilerin ihr Ritual beendet hatte, verabschiedete sie sich von der Würzburgerin. Wenige Minuten später stellte diese fest, dass sich ihr Bargeld nicht mehr in der Zeitung befand.

Täterbeschreibung

Laut Polizei ist die angebliche Heilerin etwa 60-70 Jahre alt, etwa 152 cm groß und korpulent. Sie hatte ihre blond gefärbten Haare mit grauem Ansatz in einem Zopf zusammen gebunden. Bekleidet war die ältere Frau mit einem schwarzen Oberteil, einem Rock, Nylon-Kniestrümpfen und offenen Schuhen. Sie trug goldene Ohrringe und eine Kreuzkette. Die angebliche Patientin war ca. 45-50 Jahre alt, etwa 160 cm groß und hörte auf den Namen Galina. Ihre gold-hellbraunen Haare hatte sie zu einem Zopf zusammen gebunden. Sie trug eine Brille und hatte auffällig viele Warzen im Gesicht. Bekleidet war sie mit einer hellen Jacke und Absatzschuhen.


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Leserin, Donnerstag, 14.September, 10:21 Uhr

2. Junge Frau in Würzburg um 500 Euro gebracht

Dummheit muss bestraft werden! Aufgrund der Beschreibung von Kleidung, Schmuck und Name weiß man doch sofort wen man vor sich hat und wo die Leute her kommen. Weiter gehen, stehen lassen, nicht auf ein Gespräch einlassen. Wir wurden letzten Dezember in Nürnberg (Beuch beim Christkindlesmarkt) in einer KIRCHE von solchen Personen angesprochen! Ohne Kommentar. Das ist EU! Bravo.

Gerda, Mittwoch, 13.September, 17:41 Uhr

1. Diebin statt Heilerin

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen.
Mit 27 Jahren sollte man eigentlich auf so was nicht reinfallen, es wird ja ständig von
irgendwelchen Trixereien berichtet.
Sobald einen jemand Fremdes anspricht, sollten mittlerweile überall die Alarmglocken schrillen !!!
Das Geld ist unwiederbringlich weg
Aufpassen, egal ob jung oder älter, männlich oder weiblich !

  • Antwort von Pistenmops, Donnerstag, 14.September, 08:19 Uhr

    Wie dumm muss ein erwachsener Mensch nur sein um auf so eine billige Masche hereinzufallen. Die 500 Euro " Lehrgeld " sind da wohl gut angelegt, so verwerflich die Tat der beiden kriminellen Damen auch sein mag.