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Grausiger Fund Toter im Eglhartinger Forst: War es Mord?

Mehr als ein Jahr nach dem Fund einer skelettierten Leiche in einem Waldgebiet bei Eglharting (Landkreis Ebersberg) hält die Polizei ein Kapitalverbrechen für möglich. Die Kripo hat deshalb das Gesicht des Toten rekonstruiert.

Stand: 08.11.2017

Rekonstruktion der Leiche bei Eglharting | Bild: Polizeipräsidium Oberbayern-Nord

Anhand des Schädels wurde das Gesicht des Toten nachgestaltet. Nun hofft die Kripo auf Zeugenhinweise.

Pilzsammler findet Skelett

So könnte der Mann ausgesehen haben

Wie die Ermittler am Mittwoch berichteten, lag der etwa 70 bis 75 Jahre alte Mann vermutlich schon Monate, möglicherweise sogar eineinhalb Jahre, im Eglhartinger Forst im Landkreis Ebersberg. Die Leiche lag etwa 500 Meter nördlich des Ortsrandes von Eglharting im Wald. Die Polizei schließt ein Kapitalverbrechen nicht aus. Ein Pilzsammler hatte den Toten im August 2016 in dem Waldgebiet bei Eglharting entdeckt. "Bisherige Ermittlungsmaßnahmen der Kripo Erding führten nicht zur Klärung der Identität des Verstorbenen", berichtete die Polizei.

Auch eine Armbanduhr wurde gefunden

Die Uhr des Toten

Ein Fremdverschulden an dem Tod des Mannes könne möglich sein. Die Gesichtsrekonstruktion und die Bilder der getragenen Kleidung und der aufgefundenen Gegenstände sollen nun Erkenntnisse zur Identität der Leiche bringen.


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