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Brände in Bayern Fünf Leichtverletzte und hohe Sachschäden

Zwei Brände in Bahnhöfen, zwei brennende Lagerhallen und mehrere Wohnhäuser in Flammen. Sechs Brände an diesem Wochenende in Bayern verursachten hohe Sachschäden. Fünf Menschen wurden leicht verletzt.

Stand: 19.06.2017

Feuerwehrleute bei einem Löscheinsatz | Bild: picture-alliance/dpa/ Thomas Pöppel

Schwelbrand im Nürnberger Hauptbahnhof

In der Osthalle des Nürnberger Hauptbahnhofs brach am Freitagabend ein Schwelbrand aus, den die Feuerwehr mit einem größeren Aufgebot schnell unter Kontrolle bekam. Die Ursache ist noch unklar, zwei Bahnmitarbeiter erlitten Rauchvergiftungen, die Osthalle und Teile des Bahnhofsplatzes wurden zeitweilig gesperrt. Der Sachschaden sei gering, meldete die Polizei, der Bahnverkehr war kaum betroffen.

Am Samstagnachmittag brannte es dann ein Bagger an den Gleisen des Rosenheimer Bahnhofs. Der Zugverkehr musste teilweise komplett eingestellt werden, am Bagger entstand Totalschaden im sechsstelligen Bereich.

Großbrand in Ochsenfurt

Rauchwolken über Ochsenfurt | Bild: Bayerischer Rundfunk zum Video Großeinsatz der Feuerwehr Rauchschwaden über Ochsenfurt

In Ochsenfurt (Lkr. Würzburg) hat ein Lärmschutzwall aus Strohballen Feuer gefangen. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten. [mehr]

Für erheblichen Sachschaden sorgte ein Großbrand in einer Zuckerfabrik im unterfränkischen Ochsenfurt am Samstagabend. Ursache war eine 100 Meter lange und fünf Meter hohe Lärmschutzwand aus plastikumwickelten Strohballen, die in Brand geriet. Durch das Feuer bildete sich eine schwarze Rauchwolke, die über das Bärental in Richtung Mainklinik zog. Für die Patienten und Mitarbeiter dort bestand keine Gefahr, die Löscharbeiten gestalteten sich allerdings schwierig. Zeitweise war auch der Bahnverkehr zwischen Ochsenfurt und Treuchtlingen beeinträchtigt. Verletzt wurde niemand, über die genaue Höhe des Schadens gibt es noch keine Aussagen.

Hohe Sachschäden in Straubing und Augsburg

Über 100.000 Euro beträgt der Schaden an drei Wohnhäusern in Straubing. Am Samstagabend war, so die Polizei, das Feuer aus bislang noch unbekannter Ursache in einer Doppelhaushälfte ausgebrochen und hatte dann auf zwei Nachbarhäuser übergegriffen. Verletzt wurde niemand.

Ebenfalls sechsstellig ist nach Schätzungen der Polizei der Sachschaden nach einem Brand am Sonntag in einer Lagerhalle und einigen Nebengebäuden in einem Industriegebiet in Augsburg. Auch hier kam niemand zu Schaden, die Ursache des Brandes ist derzeit unklar.

Die Flammen einer brennenden Scheune in Weihenzell im Landkreis Ansbach griffen auf den Dachstuhl des benachbarten Wohnhauses über. Drei Bewohner wurden wegen des Verdachtes auf eine leichte Rauchvergiftung vor Ort behandelt.


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