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Tipps und Tricks fürs Internet

Online-Nachrichten Tipps und Tricks fürs Internet

Achim Killer berichtet über neue Trends im Internet, interessante Downloads und Probleme durch aktuelle Viren. Die Online-Nachrichten hören Sie samstags, um 7.40 Uhr, und als Wiederholung um 9.40 Uhr in B5 aktuell.

Themen am 26. Mai

Problem-Apps

Die Stiftung Warentest hat Smartphone-Apps unter die Lupe genommen. Über die Hälfte war problematisch, weil persönliche Daten unverschlüsselt übertragen werden. In öffentlichen W-LANs etwa können die dann abgegriffen werden.

Noch mehr Problem-Apps

Medien-Anwendungen, also Software von Verlagen und Sendern für Smartphones und Tablets, übertragen oft die eindeutige Kennung dieser Geräte an ihre Entwickler. Das hat das Medien-Magazin Zapp des Norddeutschen Rundfunks herausgefunden. Wenn diese Kennung dann noch mit dem Namen des Eigentümers verknüpft werden kann - etwa bei Facebook - dann ist der gläserne Surfer perfekt.

Google warnt vor Trojaner 1

Der DNS-Changer ist immer noch aktiv. Das ist dieses Stück digitale Ungeziefer, das den DNS-Eintrag auf infizierten Rechnern verändert. Diese fragen dann immer an der falschen Stelle nach, welche Web-Sites sie denn ansurfen sollen, nämlich bei den Computern der Gauner, die den DNS-Changer programmiert haben. Das FBI hat zwar letztes Jahr diese Computer beschlagnahmt, aber abschalten kann es sie nicht, weil sonst die Surfer mit infizierten Rechnern nicht mehr ins Web kommen.

Google warnt vor Trojaner 2

Google will deshalb künftig betroffene Nutzer warnen. Google nämlich merkt es, wenn man mit einem manipulierten Rechner sucht. Das Vorhaben ist löblich, aber man kann darauf wetten, dass Gauner bald auch mit gefälschten Warnhinweisen irgendwelche Tricks versuchen. Man sollte deshalb den DNS-Eintrag seines Rechners überprüfen lassen.

Bitte lächeln!

Einen sehr ambitionierten Trojaner haben die Kaspersky Labs entdeckt. So vorhanden, schaltet der die Webcam ein und filmt den Surfer. Warum er das macht, ist unklar. Wahrscheinlich will er aufzeichnen, wenn jemand ein Passwort eingibt.

Streetside offline

Microsoft hat die deutschen Seiten seines Straßenbild-Atlas vom Netz genommen. Der hatte für viel Aufregung gesorgt, weil auf den hochaufgelösten Bildern auch eventuell Persönliches zu erkennen war. So wie bei Google's Konkurrenz-Dienst Streetview auch. Man habe Streetside wegen der Datenschutzbedenken der hiesigen Nutzer abgeschaltet, ließ Microsoft verlauten.