B5 aktuell - Notizen aus aller Welt

Programmvorschau Notizen aus aller Welt am 25. Dezember

B5 aktuell unternimmt an Feiertagen regelmäßig Streifzüge quer über die Kontinente - "Notizen aus aller Welt": Berichte und Reportagen unserer Korrespondenten.

Stand: 17.12.2012

Mächtigster Mann der Welt ? – Notizen aus Washington (6:05/15:05 Uhr)

Von Sabrina Fritz

Barack Obama hat es geschafft – am 6. November wurde er im Amt des US-Präsidenten bestätigt. Doch welchen Handlungsspielraum hat der angeblich mächtigste Mann der Welt tatsächlich? Obama muss erneut mit einem gespaltenen Kongress leben. Mächtige Lobbys verhindern höhere Steuern, strengere Waffengesetze oder umweltbewussteren Umgang mit Energie.

Alltag in Mogadishu – Notizen aus Somalia (6:35/15:35 Uhr)

Von Bettina Rühl

20 Jahren Anarchie und Bürgerkrieg haben aus Mogadishu ein Trümmerfeld gemacht. Die Menschen, die nicht aus der somalischen Hauptstadt geflüchtet sind, hausen unter ärmlichsten Bedingungen in Ruinen und in aus Planen und Abbruchmaterial zusammengeflickten Hütten. Doch seit die Islamisten zurückgedrängt wurden, beginnt ein allmählicher Wiederaufbau.

Unterwegs am Vernagtferner –Notizen aus dem Ötztal (7:05/16:05)

Von Andrea Zinnecker

Im Ötztal heißen die Gletscher „Ferner“. Mit 510 Quadratkilometer vergletscherter Fläche gehört der Naturpark Ötztal zu den gletscherreichsten Regionen der Alpen. Noch, denn die Gletscher werden immer „ferner“, sie schmelzen unaufhaltsam weg, vor allem auch der Vernagtferner im hintersten Ötztal bei Vent. Dabei war der Vernagtferner früher einer der geheimnisvollsten und zugleich bedrohlichsten Gletscher überhaupt in den Alpen.

Das Recht auf selbstbestimmten Tod – Notizen aus den Beneluxstaaten (7:35/16:35 Uhr)

Von Birgit Schmeitzner

Aktive Sterbehilfe ist hierzulande noch immer ein Tabuthema, dabei gibt es viele Menschen - aus welchen Gründen auch immer – freiwillig aus dem Leben scheiden wollen. Die Benelux-Länder gelten als Pioniere, wenn es um das Töten auf Verlangen geht. In den Niederlanden ist aktive Sterbehilfe seit 2002 erlaubt - wenn auch mit strengen Auflagen. Belgien und Luxemburg zogen in den folgenden Jahren nach.

Goldrush – Notizen aus Alaska (8:05/17:05 Uhr)

Von Jan Tussing

In Alaska herrscht wieder Goldgräberstimmung. Aufgrund der gestiegenen Rohstoffpreise suchen etliche Mineralöl- und Rohstoffkonzerne verstärkt nach den begehrten Ressourcen. So werden etwa in Alaskas Hauptstadt Juneau alte Goldminen wieder in Betrieb genommen. Vor 150 Jahren gab es hier die größten Goldminen der Welt. Aber auch heute schlummern in den stillegelegten Bergwerken noch riesige Goldvorkommen. Das Gold liegt in Juneau förmlich auf der Straße und auch das Fieber hat inzwischen auch die Einwohner gepackt.

Polynesiens Erbe in Südamerika – Notizen von der Osterinsel (8:35/17:35 Uhr)

Von Julio Segador

Wer auf der Osterinsel ist, braucht nach fernen Ufern gar nicht erst Ausschau zu halten. Die nächsten Nachbarn sind 2000 Kilometer entfernt. Die Osterinsel im Pazifik – ziemlich genau auf halber Strecke zwischen Südamerika und Tahiti gelegen - gilt als die einsamste Insel der Welt, die bis heute viele ihrer Geheimnisse bewahrt hat. Auf Rapa Nui, wie die Osterinsel in der polynesischen Eingeborenensprache genannt wird, findet man die haushohen, weltbekannten Steinskulpturen Moai. Der Zweck und die Zeit ihrer Errichtung liegen bis heute im Dunkeln.

Neuanfang nach dem Völkermord – Notizen aus Ruanda (9:05/18:05 Uhr)

Von Antje Diekhans

Der Name Ruanda wird auf immer mit dem Völkermord von 1994 verbunden bleiben. Innerhalb von 100 Tagen wurden damals annähernd eine Million Menschen getötet. Von diesem Trauma hat sich das Land noch immer nicht erholt. Und dennoch hat das "Land der tausend Hügel" einen Neuanfang geschafft.

Hafenstadt mit Kultur – Notizen aus Marseille (9:35/18:35 Uhr)

Von Christian Sachsinger

Die älteste Stadt Frankreichs poliert ihr Image auf. Aus der verruchten Hafenstadt mit Mafiamorden, Armutsvierteln und hohem rechtsradikalem Wählerpotenzial soll eine aufgeschlossene Metropole werden. Ansätze sind schon erkennbar. Bausünden der letzten Jahrzehnte werden beseitigt, Museen und Begegnungsstätten neu geschaffen. Und die Integration der Kulturen scheint inzwischen weit besser zu gelingen, als in vielen anderen Teilen Frankreichs.

Mit dem Kanu durch Alaska und Kanada – Notizen vom Yukon (10:05/19:05 Uhr)

Von Dirk Rohrbach

Über 3000 Kilometer zieht sich der Yukon durch die nordische Tundra. In Alaska ist er die Lebensader indianischer Dörfer, zu denen keine Straße führt. Bären, Lachse und Adler sind hier zu Hause. Genau wie Aussteiger und Abenteurer, die versuchen, in der Wildnis zu überleben. In Kanada folgten dem Lauf des Yukon-Flusses vor über hundert Jahren die Goldsucher zum Klondike.

Juden in Russland – Notizen aus Biobirdschan (10:35/19:35 Uhr)

Von Christine Hamel

„Perle der Taiga“ nannte die kommunistische Propaganda einst die Region Biobirdschan. Auf Geheiß von Stalin 1943 gegründet, sollten hier die russischen Juden eine Heimat finden. Noch heute leben in der autonomen Region Biobirdschan  rund 2-tausend Juden. 8000 Kilometer hinter Moskau, inmitten der Sümpfe am Ufer des Amur in Sichtweite der chinesischen Grenze gibt es eine lebendige jüdische Gemeinde.

Heimat der Sieger – Notizen aus Kenia (11:05/20:05 Uhr)

Von Antje Diekhans

Kenias Langstreckenläufer und -läuferinnen sind für das Land ein Garant für Medaillen und Titel. Die meisten Lauftalente kommen aus der Gegend um Eldoret in Kenia. Die Stadt in einer Höhenlage von rund 2.000 Metern hat sich zum Mekka für Hobbyläufer aus aller Welt entwickelt. Sie alle hoffen, hinter das kenianische Erfolgsgeheimnis zu kommen.

Wellington alias Wellywood – Notizen aus Neuseeland (11:35/20:35 Uhr)

Von Andy Stummer

Hollywood und Bollywood waren gestern – Wellywood heißt nach Ansicht vieler Neuseeländer das Filmzentrum der Zukunft. Regisseur Peter Jackson hat mit der Verfilmung des Herrn der Ringe und nun des Hobbits Wellington endgültig in die erste Liga der Filmbranche gebracht. Titanic“-Regisseur James Cameron produzierte in Wellington seinen 3D-Science Fiction „Avatar“ und lobte hinterher, hier sei eine globale Industrie entstanden, die es mit Los Angeles und London aufnehmen könne.

Das Erbe der Jasminrevolution – Notizen aus Tunesien (12:05/21:05 Uhr)

Von Alexander Göbel

Ein Jahr nach dem Sturz von Diktator Ben Ali ist Tunesien auf dem schwierigen Weg in eine neue Zeit. Das Land muss erfahren, wie beschwerlich der Weg in Richtung Demokratie ist. Wohin steuert das Mutterland der arabischen Revolution? Ungeachtet der schwierigen wirtschaftlichen Lage haben die Tunesier große Erwartungen an ihre Zukunft.

Unterwegs auf dem Canal du Midi – Notizen aus Frankreich (12:35/21:35 Uhr)

Von Johannes Duchrow

Als er gebaut wurde, war der 1681 eingeweihte Canal du Midi so etwas wie ein Weltwunder. Eine 241 Kilometer lange Wasserstraße, die nur mit Schaufeln und Spitzhacken durch Südfrankreich gezogen wurde. Wo früher Güter vom Atlantik ans Mittelmeer transportiert wurden – fahren heute Touristen auf Hausbooten durch den Kanal. Ein Stimmungsvolles und Geschichtsträchtiges Erlebnis.

Calgary Stampede – Notizen aus Kanada (13:05/22:05 Uhr)

Von Claudia Sarre

Die Stadt Calgary in der kanadischen Provinz Alberta feiert die Country- und Western-Traditionen einmal im Jahr auf der "Calgary Stampede". Nur die besten Cowboys kommen zu diesem größten Rodeo-Festival der Welt, um ihr Können im Bullenreiten oder Lasso-Schwingen unter Beweis zu stellen. Zehn Tage lang herrscht in der Cowtown der Ausnahmezustand. Nicht nur die Calgarians, sondern auch die vielen Besucher tragen dann stolz Cowboy-Stiefel und Cowboy-Hüte.

Das Land der schwarzen Berge – Notizen aus Montenegro (13:35/22:35 Uhr)

Von Ralf Borchard

Rund 620 – tausend Einwohner hat Montenegro und von der Fläche ist es kleiner als Schleswig-Holstein. Das Land an der Adria-Küste ist in vielerlei Hinsicht  exemplarisch für den Balkan. Es kämpft mit Korruption und alten Machtstrukturen, es muss verschiedene Bevölkerungsgruppen – Montenegriner, Serben, Bosniaken, Albaner, Kroaten – unter einen Hut bringen. Und es will in die EU.

Auf der Walz – Notizen aus Frankreich (14:05/23:05 Uhr)

Von Suzanne Krause

Gut dreitausend angehende Gesellen und Gesellinnen gehen jährlich auf ihre Tour de France gehen. Sechs Mal mehr als in Deutschland. Diese "Compagnons du Devoir" kleiden sich wie normale Bürger, tippeln nicht mehr zu Fuß durch das Land, sondern fahren im TGV oder im eigenen Auto von einer Stadt zur anderen, von einer Compagnons-Herberge zur nächsten.

Albtraum für die Natur – Notizen aus der Arktis (14:35/23:35 Uhr)

Von Alexander Budde

Rund um den Nordpol vermuten Experten riesige Öl- und Gasvorkommen. Ölmultis wollen gemeinsam Öl und Gas in der Karasee fördern - trotz der Risiken. So steht bei Unfällen in der Arktis keine ausgebaute Infrastruktur zur schnellen Bekämpfung eines Ölteppichs zur Verfügung.


0