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Vor dem Start in den Skiwinter Vorbereitung und Neues für die Piste

Man mag es kaum glauben, aber schon in zwei Wochen beginnt der alpine Skiweltcup mit den Rennen in Sölden im Ötztal. Und dann dauert es auch nur noch gut zwei Monate, bis die Weihnachtsferien beginnen. Das ist ja dann meistens auch für den Hobby-Skifahrer der Start in die alpine Wintersaison. Grund genug, sich jetzt schon mal Gedanken zu machen darüber, was man für den kommenden Winter alles beachten sollte.

Stand: 12.10.2017

Andreas König vom DSV mit Visierhelm unterm Arm | Bild: BR / Martin Raspe

Wie bereite ich mich körperlich auf die Skisaison vor? Wie sieht‘s mit meinem Material aus? Will ich mir vielleicht dieses Jahr was Neues kaufen? Und: Was gibt’s denn überhaupt Neues in Sachen Ski-Ausrüstung für die kommende Saison?

Andreas König, Ski- und Sicherheitsexperte des Deutschen Skiverbandes (DSV), rät zunächst mal allen, sich körperlich auf den neuen Skiwinter vorzubereiten: "Gut gestellt ist derjenige, der das ganze Jahr über Sport treibt. Der braucht sich eigentlich keine Sorgen machen, dass er nicht fit genug ist für den Skiwinter. Wer im Sommer nachlässig war, sollte jetzt anfangen, sich körperlich zu betätigen. Skigymnastik, Fitness-Studio oder auch einfache Alltagsübungen, wie beim Treppensteigen zwei Stufen auf einmal zu nehmen. Also einfach darauf achten, sich so vorzubereiten, dass man einen ganzen Tag auf der Piste aushält."

Material auf Vordermann bringen

Wichtig ist auch, rechtzeitig sein Skimaterial, also Ski, Bindungen, Schuhe und auch den Helm zu überprüfen. "Jetzt ist die beste Zeit sein Material auf Vordermann zu bringen. Der Sportfachhandel hat jetzt genügend Kapazitäten, um alles zu überprüfen und herzurichten. Ist alles frühzeitig erledigt, bin ich viel spontaner in meiner Entscheidungsfreiheit, wenn der Schnee dann kommt", rät Andreas König.

Leichtere Ski und Helm mit Visier

Neuheiten gibt’s natürlich auch im kommenden Skiwinter: "Bei den Skiern kommt vor allem leichteres Material auf den Markt, das ein breites Einsatzspektrum abdeckt. Leichtere Ski sind leichter zu händeln, kosten weniger Kraft", so König. Warum ein Ski, der ein breiteres Spektrum abdeckt? "Damit ich einfach universeller bei allen Pisten- und Geländebedingungen unterwegs sein kann."

Auch beim Kopfschutz, sprich beim Helm, gibt es Neuerungen. Stark im Kommen sind Visierhelme. Mit so einem Visierhelm kann man sich die Skibrille sparen. Helm und Sichtschutz werden zu einer Einheit. "Ein großes Plus bedeutet der Visierhelm für den Brillenträger. Und auch aus modischer Sicht macht der Visierhelm eine gute Figur."

Interview: Martin Raspe


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