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Sportuhren Trainer am Handgelenk

Komplett kann die Sportuhr einen echten Trainer sicher nicht ersetzen. Aber auf jeden Fall kann so ein "Trainer am Handgelenk" wertvolle Hilfestellung für ein planvolles Training geben. Je nach Sportart haben Hobbysportler unterschiedliche Ansprüche an ihre Uhr.

Stand: 18.05.2017

Mann schaut bei einer Trainingspause auf seine Fitnessuhr  | Bild: picture-alliance/dpa

Für Läufer reichen in der Regel Herzfrequenz, Tempo und Distanz. Alle hochwertigen Sportuhren bieten die Möglichkeit, Intervallzeiten einzugeben. Für Fortgeschrittene sind auch die Anzeige der Durchschnittsgeschwindigkeit und der Trainingsintensität ratsam. Manche Uhren errechnen aus der Belastung sogar die empfohlene Ruhezeit aus.

Egal ob Radrennen, Lauf oder Triathlon: Die Sportuhr zeigt dem Sportler, wie es mit seiner Belastung ausschaut

Bergsportler, Radfahrer oder Mountainbiker sehen gerne auch Höhenmeter und Steigungsgrade, idealerweise plus Routenverlauf in Diagrammform. Dank GPS sind diese Angaben recht genau. Mit Barometer und Thermometer lassen sich die Wetterbedingungen messen.

Die Uhrenhersteller haben inzwischen spezielle Funktionen für viele verschiedene Sportarten programmiert. So können auch Nordic Walker, Reiter, Golfspieler, Ruderer und andere ihre Trainingseinheiten und Wettkämpfe disziplinspezifisch dokumentieren. Für Schwimmer übernehmen die Multisport-Uhren sogar das Zählen der Bahnen oder das Messen der zurückgelegten Strecke im offenen Gewässer.

Trainingspläne auf der Uhr

Läufer aus Kenia sind für ihr Körpergefühl bekannt. Die Marathon-Profis vertrauen aber auch zusätzlich auf Sportcomputer am Handgelenk

Wer sich auf eine sportliche Herausforderung  wie etwa einen Marathon oder Triathlon vorbereitet, sollte nicht immer das gleiche Training absolvieren, sondern bei der Belastungsdauer und -intensität variieren. Dafür bieten einige Sportuhren Trainingspläne an. Diese können aus dem Internet oder per App auf die Uhr geladen und abgerufen werden. Diese Pläne geben dann die Trainingsdauer und das Tempo vor und signalisieren dem Sportler mit einem "Pieps", was er zu tun hat. Dank der Aufzeichnung der Trainingswerte lässt sich so über Monate hinweg die Entwicklung der Form und Fitness nachvollziehen.

Erhältlich ab 100 Euro

Mittlerweile hat sich eine wahre Community gebildet, die auf einschlägigen Foren im Internet beispielsweise Trainingsanalysen und Routen austauscht. Sicher will nicht jedermann seine sportlichen Aktivitäten mit anderen teilen, ein bisschen Körperkontrolle macht aber – auch als medizinische Vorsichtsmaßnahme – auf jeden Fall Sinn. Gute Sportuhren beginnen bei etwa 100 Euro, die High End-Geräte liegen bei 700 Euro und mehr.


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