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Yoga, Bouldern, Bergläufe Loipen-fit wie die Biathlon-Stars

Extreme körperliche Anstrengung und absolute Konzentration: Wohl kaum eine Sportart verlangt seinen Athleten so viel ab wie die Mischung aus Langlauf und Schießen. Millionen Fans fiebern mit, wenn Biathlon-Stars wie Laura Dahlmeier, Simon Schempp und Arnd Peiffer durch die Loipen jagen, um nur Sekunden später mit enormer Präzision am Schießstand zu agieren. Absolute körperliche und mentale Fitness sind Vorrausetzung um in der Weltspitze mitzuhalten. Vieles davon, was die Profis trainieren, hilft auch Hobbysportlern – insbesondere Langläufern – ihr Leistungsvermögen zu verbessern.

Stand: 12.10.2017

Laura Dahlmeier beim Biathlon-Welt-Cup im Januar 2017 in Ruhpolding | Bild: picture-alliance/dpa/FrankHoermann/SVEN SIMON

Für Laura Dahlmeier, fünffache Weltmeisterin von 2017, ist tägliche Bewegung die Grundlage für mehr Spaß in der Loipe. Egal ob Yoga, Bouldern, Waldläufe oder Fitnessstudio – Hauptsache man bewegt sich.

Langlaufspezifisches Training, das den Stockeinsatz simuliert, lässt sich entweder bei recht spaßfreien Übungen an einem Arm-Kraft-Zuggerät absolvieren oder bei Bergwanderungen und Bergläufen mit Stöcken, wie es Simon Schempp gerne mag.

Arnd Peiffer schwört auf einbeinige Kniebeugen, um das Standvermögen auf einem Bein zu verbessern. Maren Hammerschmidt trainiert neben dem Körper auch ihren Geist. Mit aufmerksamkeitsgesteuerten Übungen versucht die Staffelweltmeisterin das Konzentrationsvermögen möglichst lange aufrecht zu halten.

Auch wenn man es dadurch nicht (mehr) zum Olympiasieg bringt, geht man ganz sicher fitter und mit mehr Spaß in den nächsten Langlaufwinter.

Beitrag: Taufig Khalil


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