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Von Zink bis Selen Spurenelemente in der Sportlerernährung

Es gibt es tatsächlich, das rezeptfreie "Ausdauerpulver" für alle fitnessbewussten Menschen hier zu Lande. Es enthält jede Menge Vitamine und Spurenelemente und soll helfen, die nötigen Stoffe fürs ordnungsgemäße Funktionieren des sportlich geforderten Körpers zu liefern. Ob diese Spurenelemente und Vitamine immer Sinn machen, lässt sich diskutieren. Der Münchner Apotheker Peter Sandmann hat fürs Fitnessmagazin entsprechende Präparate und Nahrungsergänzungsmittel unter die Lupe genommen.

Stand: 02.11.2017

Tablettenröhrchen | Bild: Getty Images

Magnesium

Ein wichtiges Spurenelement, verhindert  vor allem Muskelkrämpfe. Die handelsüblichen Präparate sind indes zu hoch dosiert. Es empfiehlt sich, das Magnesium über den Tag verteilt einzunehmen.

Zink

Ein wichtiges Spurenelement, weil entscheidend für die Immunabwehr. Die Einnahme zusammen mit Vitamin C fördert die Aufnahme im Körper.

Selen

Davon sind nur sehr geringe Mengen nötig, und diese werden im Normalfall über die Nahrung geliefert. Zusätze via Präparate sind daher nicht erforderlich.

Vitamin  B 12

Wichtig für die Nervenleitung, in handelsüblichen Mitteln aber zu hoch dosiert

Vitamin  C

Wichtig für die Körperfunktionen, wird aber in der Regel viel zu hoch dosiert (1 Gramm pro Tablette) und umgehend  wieder ausgeschieden. Am besten versorgt ist man durch Zitrusfrüchte und anderes Obst.

Vitamin D 3

Wichtig für  Wachstum und Knochen. Gerade in Mode, wird es von Ärzten oft zu hochdosiert verschrieben. Besser: übers Essen aufnehmen wie beispielsweise Fisch, Milchprodukte und Eier.


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